#142_Zusammenarbeit neu denken – Was Projektteams von Indigenen lernen können (Teil 2) Interview Bettina Ludwig
In dieser Folge vertiefen wir das Gespräch mit Kulturanthropologin Bettina Ludwig – und richten den Fokus auf eine Frage, die in Bauprojekten täglich relevant ist: Wie funktioniert gute Zusammenarbeit – jenseits von starren Rollen und Hierarchien?
Bettina bringt aus ihrer Feldforschung in traditionellen Gemeinschaften faszinierende Einblicke mit:
Was passiert, wenn Führung flexibel ist? Wenn Verantwortung geteilt wird, nicht zugewiesen? Und wenn Entscheidungen auf Beziehung, nicht auf Vorschrift beruhen? Gemeinsam überlegen wir: Was davon lässt sich auf das hochstrukturierte, oft hierarchisch organisierte Projektumfeld der Baubranche übertragen?
Themen in dieser Folge:
• Warum fluide Rollenverteilung manchmal effizienter ist als feste Titel
• Wie in indigenen Gruppen Führung „auf Zeit“ und situativ funktioniert
• Warum tragfähige Entscheidungen oft auf Beziehung beruhen, nicht auf Regeln
• Was moderne Bauprojekte daraus lernen können: mehr Flexibilität, mehr Vertrauen, mehr Menschlichkeit
Herzlichst dein Stefan Ufertinger
➡ Hier erreichst du meine Abteilung der AFRY
➡ Oder schreib mir: contact@stefanufertinger.com
Mehr über Bettina Ludwig: ➡ https://www.bettinaludwig.at
Buch: ➡ Unserer Zukunft auf der Spur – Was wir von den Jägern und Sammlern lernen können
➡ https://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/titel/unserer-zukunft-auf-der-spur/
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