So geht erfolgreiche Baustellenabwicklung
00:00:12: Herzlich willkommen zum Podcast zu Geht erfolgreiche Baustellen-Abwicklung, deinem Podcast rund um Kooperation und respektvolle Kommunikation für eine erfolgreife Baustellentwicklung.
00:00:26: Und ein Thema über das ich mir wirklich seit langer, langer Zeit Gedanken mache ist wie kommen wir zu mehr Zusammenarbeit auf der Baustelle.
00:00:36: Ich bin nicht umsonst oder habe nicht um sonst den Weg eingeschlagen Trainer für Kooperationen zu werden.
00:00:43: Das heißt es ist ein wichtiges Thema für mich und aus meiner Sicht gibt es einen Element oder eine Handlung für jedes Projekt, egal welchen Vertragsart ich gewählt habe.
00:00:58: Ob ich einen VOP-Anerzwanzzehnervertrag oder einen Allianzvertrag überverfälligst, egal das eignet sich für jegliche Art der Projektabwicklung.
00:01:09: und wenn ich dieses Element einsetze bin ich meiner Meinung nach schon ein gutes Stück mehr in Richtung Kooperation unterwegs, als wenn ich dieses Element nicht einsetze.
00:01:21: und ich rede von einer kooperativen Projektbegleitung.
00:01:26: Und genau darum soll es in diesem Podcast gehen.
00:01:28: Leonidas, der heute noch einmal zum zweiten Teil zur Verfügung steht – den ersten Teil haben wir ja ganz, ganz spannend über das Thema Spiritualität auf der Baustelle gesprochen.
00:01:39: und nachdem Leonidas das auch sehr intensiv betreibt genauso wie ich habe gesagt Wir hängen einen zweiten Podcast dran und sprechen einmal über das Thema Projektbegleitung, kooperative Projektbekleidung.
00:01:52: Warum?
00:01:52: Wieso?
00:01:53: Was ist der Mehrwert?
00:01:54: Was für Elemente gibt es?
00:01:56: Wie sollte das aufgesetzt werden?
00:01:58: Wir haben uns da gemeinsam schon sehr viele Gedanken darüber gemacht um unsere eigenen Erfahrungen jeweils abzugleichen.
00:02:06: also du hast ganz viel wissen!
00:02:07: Du bekommst ja ganz ganz viel Wissen.
00:02:09: jetzt in diesen nächsten dreißig fünfunddreißig Minuten mit Freude drauf und Leonidas herzlich Willkommen, danke für deine Zeit.
00:02:16: Herzlich willkommen!
00:02:17: Danke, bei mir.
00:02:20: Leonidas führt dir den ersten Teil nicht gehört haben.
00:02:23: ganz kurze Vorstellung deinerseits du kommst aus der Baubrosch, du bist Bauingenieur Mediator, ganzheitlicher Coach.
00:02:30: mittlerweile seit zwanzig Jahren in der Bauwirtschaft tätig war es lange für einen großen Konzern für eine Spezialtiefbaufirmen.
00:02:37: wir haben das im ersten teil nicht genannt Ist kein Geheimnis, aber nennt man es auch in zweiten Teilen.
00:02:42: Dann machen wir ein bisschen ein Hysterium draus.
00:02:46: Tätig und hast dem dann eben den Weg den Rücken gekehrt und bist so in die Selbstständigkeit gegangen.
00:02:53: mittlerweile machst du Raumschaffer KG Und kümmert sich eben um Projekte, kümmerst dich um Menschen und kümmers dich auch um Bauplätze Gebäude, Räume usw.
00:03:04: Passt!
00:03:05: Das mal zu deiner Vorstellung.
00:03:06: und meine erste Frage an dich wäre lieber Leonidas.
00:03:11: Was bedeutet denn dieser Begriff?
00:03:13: Ich habe den jetzt einfach mal in einen Raum geschmissen, kooperative Projektbegleitung.
00:03:18: was bedeutet das für dich ohne jetzt gleich zu tief in die einzelnen Elemente hineinzugehen.
00:03:24: Das werden wir dann im Laufe des Gesprächs noch eingehend erörtern.
00:03:27: aber einfach mal was ist denn das?
00:03:30: Was ist eine kooperative Projektbekleidung?
00:03:34: Ja, vielleicht zerflügt man das Wort gleich.
00:03:39: Kooperation und Projektbegleitung.
00:03:41: Also um was geht es?
00:03:44: Wenn wir das Zentrum Projekte, es geht um Bauprojekte.
00:03:47: Es geht um die Abwicklung von Bauproyekten.
00:03:50: Koopration heißt für mich Zusammenarbeit auf Augenhöhe, echte Zusammenarbeit.
00:03:57: Nicht, was ihr seht.
00:03:58: Dass der Bauherr ganz oben ist und der Hilfsarbeiter oder der Geschäftsführer ganz oben und der Helfsarwriter ganz unten... dass der Bauer ganz oben sind und die ausfährende Firma ganz unten und irgendwie die Verträge schlucken muss.
00:04:12: Kooperation heißt für mich das man wirklich zusammenarbeitet und das Ziel ist ein Bauprojekt optimal gemeinsam ressourcenschonend, freudig abzuwickeln.
00:04:27: Ja, dass alle Kompetenzen die die Baufelmat andere Kompetenz wie der Bauherweidee, wie die örtliche Bausicht, wieder Projektsteuerer, wieder Planer, die haben alle anderen Kompetensen das man möglichst diese Kompetenten alle in ein gemeinsames Wir zusammenfasst und optimal zusammenarbeitet ja?
00:04:46: Und eben weg geht von dieser Trennung Ich habe diese Rolle und muss das verfechten, sondern hinzukommen in einer Gemeinsamkeit.
00:04:56: Und dann haben wir den letzten Teil die Begleitung.
00:05:00: da haben immer wieder und wie auch Stefan, man du bist ja mit in der Cobau im Verein, dem wir gemeinsam gegründet haben mit mehreren anderen wo es genau um das Thema geht, haben uns auch Gedanken gemacht okay was ist?
00:05:17: Also für mich passt das Wort Begleitung gut.
00:05:21: Es ist keine Führung, wir sind keine Berater die sagen wie es besser geht.
00:05:25: Wir sind keine Trainer die sie ausbilden sondern uns auch teilweise natürlich.
00:05:31: ja du machst Trainings und so ich auch aber wir sind keiner Trainer die sagen genauso funktioniert sondern wir begleiten die Menschen die Unternehmen in des gemeinsamen Tun hinein.
00:05:42: und jeder wo er seine Kompetenz am meisten sieht Weil das andere wäre, du musst es genauso machen und dann funktioniert's.
00:05:51: Das Puzzleteil A mit dem B zusammen.
00:05:54: Nur die Puzzle Teile sind eben immer unterschiedlich gestrickt.
00:05:58: Es gibt Eckpastelteile, Mittelpastelteile und so.
00:06:02: Und jedes Unternehmen, jeder Mensch ... funktioniert anders und muss anders mit dem anderen zusammengefügt werden, dass es zusammenpasst, dass ein gemeinsames Bild entsteht.
00:06:13: Und deswegen eben Begleiter!
00:06:15: Wir nehmen auf, wir analysieren immer wieder, wir schauen okay was braucht's?
00:06:20: Wo stehen die Hindernisse?
00:06:22: das die wirkliche Zusammenarbeit funktioniert was braucht es dort und gehen dem nach.
00:06:28: Und ob es jetzt dann auch Menschenbegleitung ist, ein Coaching eine Mediation unter drei Leuten am Workshop in Großensetting mit zwanzig Leuten.
00:06:39: Eine kleine andere Maßnahme ein Beisein bei Baubesprechungen, bei Planungsbesprechungen um zu schauen wie die wirklich arbeiten.
00:06:47: da gibt's dann große Vielfalt von Maßnahmen, aber im Grunde genommen ist diese kooperative Projektbegleitung das wie es.
00:06:55: so sehe ich.
00:06:58: So sehe ich's auch und wir haben uns ja da intensiv abgestimmt und jetzt hast du ja schon ein paar Elemente einer so kooperativen Projektbekleidung genannt und du bist ja einen Mensch der sehr intuitiv arbeitet.
00:07:10: Ich bin doch etwas rationaler geprägt.
00:07:14: Das tut aber nichts zur Sache.
00:07:16: Im Endeffekt ist es natürlich so, dass wir mit einer gewissen Idee eines Settings in eine Begleitung starten und dieses Setting beinhaltet gewisse Elemente.
00:07:30: Und deswegen meine Frage an dich Leonidas welche Elemente siehst du zwingend für erforderlich?
00:07:37: Wenn du jetzt sagst, du bekommst den Auftrag eines Großprojektes geht über drei Jahre verschiedenste Projektbeteiligte über Projektsteuerung, Bauherren natürlich und ausführende Firmen etc.
00:07:51: große Runde mit vielleicht zwanzig Führungskräften die dieses Projekt dann letztendlich abwickeln.
00:07:56: was würdest du dem Bauherrn empfehlen?
00:07:59: wie würdest Du sowas aufsetzen?
00:08:01: wo sagst Du hey was für Elemente brauchts?
00:08:03: Wie läuft es von der zeitlichen Komponente?
00:08:05: Was ist das Mindestmaß was wir brauchen aus deiner Sicht und was wären die Ad-ons, die man dann situativ heranzieht zusätzlich verwendet wenn die Notwendigkeit sicher gibt?
00:08:19: Ja gute Frage.
00:08:19: Und wie du sagst also ich bin eher der Intuitiver wahrscheinlich oder der dem jetzigen sozusagen nachgeht.
00:08:31: deswegen eben die Frage die Struktur.
00:08:34: also welche Struktur macht man da?
00:08:38: Für mich auch ein individuelles Thema für jedes Bauprojekt.
00:08:41: Für jeden Bauherrn, für jede Situation die man hat ist ein großer Projekt Kleineres.
00:08:47: aber so grundsätzlich haben wir das natürlich durchgespielt.
00:08:53: Das erste ist einmal eine Vorgespräche mit dem Auftrag Geber und auch vor Gesprächen mit den anderen Planern ausführenden, wer auch immer in den Projektssteuern da ist.
00:09:08: Also dass man mal die Situation erfasst und daraus kann man sich überlegen, wo sind die Themen an der Struktur?
00:09:20: Eine gemeinsame Struktur bauen.
00:09:22: Du wolltest was
00:09:24: machen?
00:09:26: Grundsätzlich vielleicht... Was kann man die Grundsätze, wenn ich sage okay wir machen wirklich eine kooperative Bereichebegleitung im Ganzen?
00:09:34: Nicht nur einen kleinen Teil nicht nur eine Mediation.
00:09:37: Nicht nur ein Thema herausgreifen und das lösen sondern mit Begleiten ist über drei Jahre.
00:09:43: dann macht man zuerst einen Kooperations-Startworkshop.
00:09:50: ja ein Tag keine Ahnung wenn es geht zwei Tage dass man sich zusammensitzt und sagt okay wie wollen wir, was ist unser Zielbild von dem Projekt?
00:10:03: Es sind alle dabei.
00:10:05: Alle Teilnehmer in den Workshop sind dabei die eben wesentlich in der jetzigen Situation für das Projekt, aber im Projekt drinnen sind.
00:10:14: Die können natürlich wechseln.
00:10:15: also es wird irgendwann mal ausführen für eine Firma dabei sein.
00:10:18: am Anfang ist vielleicht nur die Projektsteuerung und der Bauherr, dann kommen vielleicht die Planer, da kommt die Ö-Bau, dann kommt diese und jene Ausschreiber usw.
00:10:28: auch.
00:10:29: je nach dem ist ein Infrastrukturbau andere Strukturen wie im Hochbau.
00:10:34: Also Startworkshop, Kooperationsstartworkshop Ein Workshop, da gehen die Leute raus und sagen okay, die nächsten zwei Tage funktioniert das.
00:10:45: Wenn es irgendwelche Presse gibt dann fallen wir wieder zurück in unsere alten Muster.
00:10:49: deswegen wichtig ein Follow-up Workshop und die follow up Workshops immer weiter führen.
00:10:54: Und je nach Intensität des Bauvorhabens und auch ja die zeitlichen Ressourcen von den Leuten muss man dadurch auch berücksichtigen.
00:11:04: Aber ich habe so vierteljährlich, halbjährlich, dass man sagt ein Full-up Workshop.
00:11:09: Ihr arbeitet... also ihr macht euch was aus!
00:11:11: So begegnen wir diesen Herausforderungen.
00:11:14: die Rollen sind geklärt, die Verantwortlichkeiten sind geklaert.
00:11:17: es gibt der persönlichen Kennenlernen von Leuten, die sich noch gar nicht kennengelernt haben oder nicht wissen.
00:11:22: Es gibt ja gemeinsamen Flow, es gibt gemeinsam mit Richtwerte, Zielwerte Kulturwerte, wie wir miteinander arbeiten wollen am Start Workshop und dann läuft einmal das Ganze.
00:11:33: Und dann muss man sich irgendwann mal wieder einfassen.
00:11:35: Die sieht es so wie im Bogen.
00:11:37: also entweder man streut das Wasser aus und lasst einfach weglaufen vom Start Workshop Oder man hat hinten ein Gefäß, wo man das wieder auffangt und was ankommt.
00:11:47: Das wäre der Full-up Workshop!
00:11:49: Man fasst es noch einmal, schaut okay, was ist gut gelaufen?
00:11:53: Was sind die wesentlich tollen Elemente?
00:11:55: wie hat sich das?
00:11:56: Wie ist das Projektteam gut zusammengegangen?
00:11:58: Was wollen wir unbedingt beibehalten?
00:12:00: Und welche Herausforderungen haben wir?
00:12:06: begegnen und das macht man voller Abworkshop, dass wir uns immer wieder sagen okay Rückschau ist vorrausschau was kommt wie machen wir es?
00:12:17: Und das bewirkt einfach etwas.
00:12:19: Dass man den Bogen spannt.
00:12:21: Das bewirbt dies, dass die Leute auch die Verantwortung übernehmen und nicht sagen okay Workshop und dann nie... Wir sehen uns nie wieder sondern wir schauen nochmal drauf und wir schauen ob wir's gut gemacht haben oder schlecht gemacht haben in das alte gegeneinander rein, sondern wir schauen.
00:12:39: Wir haben einen Punkt, wo wir draufschauen.
00:12:42: Das ist der grobe Rahmen im Workshop.
00:12:46: und wenn ich da gleich weiterziehen darf ... In einem Workshop, wenn zehn, zwanzig Leute in einem Workshop sind werden nicht alle Themen gesagt.
00:12:55: Wissen wir alle die richtigen Preselthemen, wo man wirklich Probleme hat, wo es wirklich ums Eingemachte geht.
00:13:03: Die werden wir nicht vor zwanzig Leuten ausbreiten.
00:13:07: Deswegen braucht es in der Kooperationsbegleitung einen engen Kontakt mit wesentlichen Leuten im Projekt.
00:13:16: Einzelgespräche, vielleicht auch vier Augen oder sechs Augengespräche also mit Unternehmen die dort sind.
00:13:22: Wie geht es denen denn wirklich in den Projekt?
00:13:25: Was läuft denn wirklich?
00:13:27: Wo gibt's denn Probleme?
00:13:29: und dann so ein Coaching zu machen oder die bestärken?
00:13:32: okay könnte man das und das könnt jetzt ihr nicht direkt mit denen reden weil ich bin ja schon drinnen gewesen als Kooperationsbegleiter im Projekt wo die dann gesagt haben ja mach du das mit dem anderen.
00:13:43: Das ist irgendwie gar nicht gut, also es geht mehr darum dass die das einfach reflektiert wird gemeinsam reflektieren wird mutgemacht wird.
00:13:53: Dass man auch offen redet, dass man offen mit den anderen umgeht unterstützt sind vielleicht da dann in einem workshop dabei oder ein klein workshop dabei sein wo Leute einfacher thema haben miteinander und die dann sozusagen zusammenführen bedürfnisse abklären standpunkte abklären und schauen wie Wie kommen wir mit den Bedürfnissen, die alle haben zu der bestmöglichen Lösung für alle Parteien?
00:14:18: Und so das wäre also zwischendrin noch in einer Kooperationsbegleitung, dass man enger drinnen bleibt.
00:14:26: Auch ein wesentliches Element ist es für mich dabei sein bei wirklichen Baubesprechungen oder Projektbesprechungen und Bauherren schon fix oder wie auch immer Planungsbesprechung je nachdem, in welcher Phase Man sagt okay, ich erlebe dort wie die Leute wirklich im täglichen Tun miteinander agieren und bringe vielleicht ein paar Inputs zur Runde zum Beispiel.
00:14:52: Dass man sagt okay an was arbeitet jeder jetzt?
00:14:56: Wie geht es jeden jetzt von eins bis zehn?
00:14:59: Wo braucht jeder jetzt Hilfe von wem?
00:15:03: Zum Beispiel.
00:15:04: Das kann man so in einer Baubesprechungsrunde zum Beispiel machen und da bin ich immer wieder punktuell einfach drinnen gewesen, nicht immer natürlich sondern punktuell um zu spüren okay wird das was gesagt wird im Workshops & Coachings auch gelebt in der täglichen Praxis oder wird es in der Tägliche Praxis ganz etwas anders klebt?
00:15:26: und Sie reden eigentlich so rund anders ist es.
00:15:29: Und da geht's nicht um Kontrolle, sondern um Begleitung.
00:15:33: Es geht wirklich immer die innere Haltung von mir, das Ziel von mir als Kooperationsbegleiter ist, dass das gesamte Team optimal zufriedenstellend für alle zusammenarbeitet.
00:15:49: Das ist das einzigste Ziel.
00:15:51: und was dazu, was das unterstützt, das macht man
00:15:59: Total spannend.
00:16:00: und es steht außer Frage, dass wir im Sinne einer Projektbegleitung natürlich das Projekt begleiten und nicht nach einem Startworkshop aufhören.
00:16:13: Ich vergleiche das immer mit Unternehmen oder eine Kulturentwicklung im Unternehmen.
00:16:18: Die wird nie funktionieren, wenn die Führungskräfte in ihrem stillen Kämmerlein fünf Werte ausbaldowern und diese Werte dann groß auf die Webseite schreiben und sich nach einem Jahr wundern warum sich die Kultur im Unternehmen nicht verändert hat.
00:16:34: Da gehört halt einfach eine laufende Arbeit dazu.
00:16:37: und genauso ist es bei einem Projekt.
00:16:39: nur weil ich einen Start Workshop mache kann ich nicht erwarten als Bauherr oder als derjenige, der ihn initiiert hat das plötzlich alle wunderbar miteinander zusammenarbeiten sondern da gehört eben eine Begleitung dazu eine offene Sprache.
00:16:53: Ich möchte auf die Elemente jetzt im Detail gerne noch eingehen und starten.
00:16:56: logischerweise möchte ich mit dem Start Workshop chronologisch gesehen Du hast ja ein paar Elemente in diesem Start Workshop angesprochen, du hast gesagt Rollenverantwortlichkeiten klären Zielbild festlegen.
00:17:10: Gib nochmal einen Überblick.
00:17:11: was sind so die wichtigsten Punkte aus deiner Sicht je nachdem?
00:17:15: ich bin sehr dafür dass er zweitägig ist weil in einem Tag nicht so wahnsinnig viel möglich und ich habe letztens einen Start Workshop gehabt.
00:17:25: Ein ganz wichtiges Element aus meiner Sicht ist auch die Abendveranstaltung eines so, eines Stadtworkshops.
00:17:32: Da bin ich als Begleiter, als Kooperationsbegleiter nicht mehr der wesentliche Part sondern da gibt es dann andere Dinge die da wichtiger sind.
00:17:40: aber die sind auch wichtig weil dann sitzt man zusammen bei Ampio und plauscht einfach über dies und das natürlich auch etwas übers Projekt aber da entsteht halt auch etwas und deswegen bin ich ein großer Fan.
00:17:51: zweitägig Irgendwo abseits des Projektgebietes in irgendeiner Tragungshotel.
00:17:58: Wo auch immer, wo man sich einfach auf dieser Ebene, wo alle dann auch da bleiben und nicht wieder heim fahren sondern wo sie über Nacht bleiben und sich dann einfach etwas entwickeln kann was meiner Sicht ganz wichtig.
00:18:09: aber gehen wir noch in den Inhalt hinein weil wir wollen ja mehr wert liefern und nicht Abendveranstaltungen diskutieren.
00:18:19: Sondern was sind die wichtigsten Elemente?
00:18:21: Wie gesagt, der Zielbild haben wir schon gesagt, Rollen und Verantwortlichkeiten klären aus meiner Sicht essenziell Trauma überhaupt nicht drüberhin.
00:18:27: Was sind so nur wichtige Themen, die da in diesem Startworkshop bearbeitet werden sollten?
00:18:35: Auch für mich vielleicht ganz wesentlich das gar nicht auf dem Flip-Chat oder irgendwo in Gruppenarbeiten ausgearbeitet wird, sondern das gegenseitige Sehen wie die Leute an Dinge rangehen was sie für Haltungen haben.
00:18:55: Also dieses unsichtbare Wiedererkennbar machen Das sehe ich auch als wesentlichen Teil.
00:19:06: Ja, teilweise was ihr sieht persönliches Kennenlernen auch geführt das persönliches kennenlernen bewirkt bewirkt auch.
00:19:13: jemand sagt man nun oder nicht?
00:19:15: ja aber es gibt da teilweise Leute, die sagen, der schaut so grantig rein im Hand, dem kann ich nicht vertrauen.
00:19:25: Und dann lernen sich die Leute in so einem Workshop kennen eben nicht in einer Diskussion über die technischen Details in ein Baubesprechen oder irgendwo sondern eben da in einem anderen Setting und da zieht er okay ab.
00:19:37: Ah, der spielt ja bei der Musikkapelle Klarenette aber so... Ich habe es am Fall gehabt und er ist ja gar nicht so übel.
00:19:44: Er ist irgendwie ein Teamplayer, der schadet nur so grantig rein aber eigentlich ist er gar nicht grantig.
00:19:51: Und auch dieser Austausch macht wahnsinnig viel über Kulturwerte!
00:19:55: Wie stellen wir uns vor?
00:19:57: dass wir das Projekt abwickeln.
00:19:59: Was ist uns wichtig?
00:20:00: Und da kommen natürlich solche Dinge wie, was es hier nicht ein sinnloser E-Mailverkehr mit fünfundzwanzig CCCs, wo jeder dann zwei Tage beschäftigt ist, das irgendwie wieder glatt zu bügeln und keine Ahnung oder irgendwie so antworten, dass sie sind vertraglich wieder passt sondern einfach direkt am besten persönlich treffen über die Dinge reden oder zu telefonieren, die Dinge vorher zu besprechen bevor man sie dann verschriftlicht.
00:20:32: Also da passieren ganz viele Dinge und auch das was.
00:20:40: es wird ja dort auch diskutiert drüber was ist jeden wichtig wie dieses Projekt ablaufen sollte und damit und aus dem kommen nachher erst die Kulturwerte also in zehn Punkte zum Beispiel die dann erweitert werden vielleicht in den Vollabworkshops.
00:20:56: Und diese Diskussion dahinter ist ganz wichtig, ja?
00:20:59: Weil ich glaube, die Flipchart-Protokolle schauen sich weniger an, manche schon, aber nicht so viele... Aber das, was dort passiert.
00:21:07: Das Gefühl, was ich zu den anderen habe und dass sie sich okay, der Bauherr will wirklich mit mir zusammenarbeiten.
00:21:12: Er will wirklich, dass es läuft?
00:21:14: Ich hab immer gedacht er ist gegen mich oder der will nur seine Dinge rüberziehen oder die Bauern sagen ok, die Baufirma hat das so ein wirklicher natürlicher Mensch und der macht die Dinge ja gut und der will mich nicht über den Tisch ziehen und wartet auf die nächste Mehrkostenforderung.
00:21:30: Und also ich glaube da passieren ganz viele Dinge dazwischen drin und wir öffnen einfach Dafür.
00:21:36: Und ich selber baue eigentlich jedes Mal, wenn ich in den Vorgesprächen bin mit den Leuten rede die dann im Stadtworkshop drinnen sind.
00:21:47: Das sind kurze Vorgespreche um halbe Stunde oder so vielleicht Telefonate oder persönlich Baue ich erst dann den Inhalt für den Stadtworkjob zusammen weil ich weiß okay auf das muss man schauen, auf dass müssen wir schauen und es sind natürlich viele Elemente.
00:22:02: Du sagst, die Leute wollen was dazu lernen da in dem Workshop.
00:22:05: Ich glaube das ist etwas von mir und vielleicht kannst du noch ein paar Elemente reinbringen wenn du das möchtest.
00:22:11: Von mir ist es wichtig in einem Kooperationsworkshop nicht einen Schema F runterzubiegen sondern wirklich den Bedürfnissen und den Paint Points oder vielleicht auch den Möglichkeiten dieses Projektteams nachzugehen um das stark zu machen und wirklich fließend zu machen.
00:22:31: Das ist die Herangehensweise, zu der ich stehe.
00:22:36: Und natürlich hat sich aus den Jahren, wo man das schon macht, eine Toolbox entwickelt, die wir ja auch schon gesammelt haben.
00:22:46: Stefan und wir zwei haben auch schon ein Toolbox, wo wir schon einiges festgeschrieben haben in einer Kuppau.
00:22:52: Wer dabei sein will kann, er zur KuppAU dazukommen.
00:22:54: Da ist alles drinnen.
00:22:57: Auch das Wissen oder bei Interesse hat auch bei uns zu fragen... Genau.
00:23:02: Also Toolbox gibt es, aber ich glaube für mich geht's mehr um die Haltung und die Herangehensweise von dem Ganzen.
00:23:09: Ja das
00:23:12: finde ich auch
00:23:12: ein Teil.
00:23:13: Nur als Beispiel!
00:23:14: Es gibt der Toolbox der Umfrage, Kooperationsumfrage.
00:23:19: Da gibt´s dann eine Zahl, die rauskommt von eins bis zehn, zehn ist super cool, super tolle, kooperative Projektabwicklung.
00:23:26: alle funktionieren super zusammen und eins ist ganz bescheiden.
00:23:30: Und die Tulp und das wird teilweise ausgesendet, solche Dinge.
00:23:35: Und ich habe mir Projektleitern geredet, also irgendwo am Beil zufällig getroffen nicht irgendwie im Projekt irgendwo getroffen auf der Hütte und dann sagt er ja es wird ausgesended Aber es wird dort nicht die Wahrheit beantwortet, sondern es wird das was strategisch am besten ist für ein Projektleiter.
00:23:54: Der wird jetzt sicher selber nicht ins Knie schießen und dort reinschreiben.
00:23:58: Die Kooperation auf der Baustelle ist zwei.
00:24:01: weil.
00:24:01: dann sagt der Chef von ihm ja da machen wir mal etwas besser.
00:24:04: Und teilweise ist eben... Es kommt schon langsam, dass es auch ein eigenes Gewerk wird.
00:24:11: Dass man sagt okay das ist wichtig auch diese Incentives zu machen und diese Kooperationsbegleitung.
00:24:17: Das wird immer wichtiger.
00:24:18: also es bauen viele jetzt schon mehr ein aber es ist immer noch einen in den Anfangsschritten sozusagen Absolut.
00:24:30: Das macht dann keiner, gell?
00:24:31: Dann sagt er okay jetzt habe ich ja Umfrage gemacht da kommt zwei raus.
00:24:34: der Chef sagt zu mir jetzt mache ich sechs draus oder sieben weil es kann nicht sein dass ihr nicht zusammenarbeitet und das ist deine Aufgabe das zu machen Ja deswegen weiß ich eben wenn das keine Seele hat das Tool.
00:24:46: wenn man jetzt sagt man setzt das Tool ein und baut sich in den nächsten Workshop ein und behandelt die Themen die daraus kommen dass wir die Themen besser machen das ist unsere Arbeit dass man die Themen besser machen, dass das besser zusammenfließt.
00:24:59: Dass er jeder weiß okay war der, dem geht es wirklich schlecht in den Projekt.
00:25:03: wie kann ich ihm helfen?
00:25:04: Weil das hilft ja nicht im ganzen Projekt.
00:25:08: nur dann hat das einen Sinn.
00:25:10: deswegen Seelenlose Tools bringen gar nichts und wenn sie bissel sind seien sie super wertvoll
00:25:16: absolut.
00:25:18: Was du gesagt hast, ist vorher aus meiner Sicht die Essenz und zwar hast du gesagt dass es nicht darum geht irgendwelche Flipchats oder Karteikärtchen Pin Wände.
00:25:34: zu Erzeugen, die dann abfotografiert werden und als Protokoll verschickt werden.
00:25:38: Das ist das Ergebnis sondern das wirklich wertvolle an so einem Start Workshop ist der Rahmen, der dort gegeben wird und die Essenz eines solchen Workshops sind die Diskussionen, die entstehen Und egal welches Tool ich wie heran ziehe um solche Diskussionen anzuregen entstehen zu lassen Wichtig ist, dass sie entstehen und ich bin der Meinung, dass diese Tools gar nicht so wichtig sind.
00:26:10: Also ich mache dann gerne das Thema der Teamwerte einfach noch einmal sichtbar zu machen.
00:26:15: Das sind
00:26:16: die grundlegenden
00:26:17: Dinge... auf die wir uns verständigt haben, dass wir so wollen.
00:26:22: Wir als Team zusammenarbeiten eben auch um dann in der Begleitung immer wieder referenzieren können da drauf zu sagen wenn man es dann im Folgewerkstatt treffen ja wie schauts denn aus?
00:26:36: Wie fühlt sich's den oh geht ihr respektvoll mit ihr habt ihr mal im Stadtwerk schaut hat gesagt wir wollen respekt voll mit einer Respekt ist einwärt.
00:26:45: Wie fühlt es sich?
00:26:46: Wie ist der Respekt wahrgenommen, subjektiv wahrgenommen.
00:26:49: Ja da und da gibt's ein Beispiel!
00:26:52: Und dann bist du schon wieder in diesem Folgeworkshop in der Diskussion drinnen und gibst diesen Raum wo dann eben diese schwellenden Konflikte gelöst werden können.
00:27:01: oder das ist ja glaube ich das Problem dass wir über so eine Kooperationsbegleitung den Rahmen schaffen genau über die Dinge die dem Projekt letztendlich weh tun beziehungsweise es sogar zum Scheitern bringen zu sprechen und das zu lösen.
00:27:16: Den Rahmen hast du ja nicht, dass machst Du in keiner Baubesprechung, das machst Du normalerweise auch nicht auf Baustellen runter oder vielleicht noch einmal bei einem Bier.
00:27:25: aber das sind die wenigsten die das machen.
00:27:28: Und wir in der kooperativen Projektgleitung schaffen genau diesen Raum.
00:27:34: um in Deiner Terminologie zu bleiben
00:27:40: Ja, genau.
00:27:40: Also perfekt wie du es beschreibst ja und wir geben auch Sicherheit und führen das Ganze dass die Leute sich auch trauen können auch diese Bedürfnisse zu äußern und auch über Vertrauen oder über andere Dinge respektvoller Umgang, dass sie sich trauen darüber zu sprechen.
00:28:06: Weil es in einem technischen Setting, wo man über Details übers Projekt dreht hat's einfach keinen Platz.
00:28:13: Also kanns schon Platz haben natürlich aber da müssen ja die Technischen oder irgendwelche Vertraglichen der Technischen Details gekleidet werden und wir schaffen den Rahmen, wo diese anderen Dinge vertrauen Wertschätzung, respektvoller Umgang.
00:28:30: Wie geht es mir?
00:28:31: Wie fühle ich mich im Projekt?
00:28:32: Geht's mir gut im Projekt oder habe irgendwo welche Themen dass man die Bühne sozusagen öffnen und ich erlebe so wenn das gesichert ist also wenn die Leute sich sicher fühlen und geführt und jeder sozusagen da eintauchen kann in des dann dann geht es viel viel besser wie wenn man in einer Baubesprechung einfach noch irgendwie eine Runde über, wie geht's da denn?
00:28:58: Sagt ja.
00:28:58: Weil dann sagt jeder Ja, geht gut!
00:29:01: Weil wenn er damit irgendwas auspackt das hat der nicht einmal Platz in Agenda also es hatte nicht Platz in der Stunde wo man die Besprechung hat.
00:29:09: was will ich denn jetzt mal keine Probleme ausbreiten?
00:29:11: Also dieses Ventil gibt´s wie du sagst nur am Bier das teilweise immer weniger wird aber im guten Projekten sehr super funktioniert Ja, dann traut sich mit den ganzen Compliance-Sachen.
00:29:24: Trauen sich die Leute wieder nicht essen gehen miteinander oder was?
00:29:27: so sieht man es.
00:29:33: Und wir schaffen eben einen geführten Rahmen wo das möglich ist aber man sich professionell über die inneren Dinge, über die Haltungssachen und über das was wirklich... was es wirklich braucht für die gute Teamarbeit und für gute Prozesse, für gute Lösungen schaffen wir den Rahmen.
00:29:51: Und führen den er weiter eben wenn man das begleitet.
00:29:53: deswegen Begleitung dass immer Ansprechpartner sind wenn es irgendwo welche Bräschen gibt Dass man immer da ist und auch hilft und das auch professionell entwickelt.
00:30:04: Das ist das witzige.
00:30:06: Jeder sagt immer wenn ich meinen Claim kundtue egal in welchem Rahmen meinen Werdegang habe ich festgestellt, dass die Projekte in den Scheitern, weil irgendwer nicht weiß wer ein MKF aufbaut oder wer die Abrechnung funktionieren.
00:30:20: Sondern die Projkte scheitern am Zwischenmeld.
00:30:21: und dann sag ich mal ja genau so ist ja genau!
00:30:25: Und dann schlägst du vor?
00:30:27: Ja wir schaut's aus.
00:30:29: nächstes Projekt kooperative Projektbegleitung und zwar Begleitung länger dauernd genau weil diese Themen ja das entscheidt Ja, dafür haben wir kein Budget.
00:30:36: Das geht nicht.
00:30:38: Na das kennen wir nicht.
00:30:39: Wo ich mir denke, ja wie jetzt?
00:30:41: Auf der anderen Seite stimmt zu, dass genau diese Themen der Kern eigentlich sind für ein erfolgreiches Projekt aber darum kümmern wollen wir uns nicht.
00:30:53: Genau die Dinge sind es also kein Budget und keine Zeit.
00:31:01: Und mein Erleben von den letzten Werden wir den Kooperations-Awort für Projekte, das wir im Jahr zweitausendfünfzehnt bis siebzehnte begleitet haben.
00:31:11: Wir haben es vom ÖBV zwanzigzwanzig gekriegt oder zwanzigswohnzwanzigtan wegen Corona.
00:31:23: Mein Erleben in dem ist also zwei Beispiele ans Workshop mitten in der Planungsphase alle keine Zeit gehabt.
00:31:34: haben wir einen halben Tag Workshop eingebaut und dann hat der Bauherr darauf bestanden, dass alle kommen müssen.
00:31:39: Alle fünfzehn Leute!
00:31:41: Und die haben gesagt mir um keine Zeit mehr Stress und Hin und Her.
00:31:44: Die sind ja bei dem Workshop gewesen, haben sich über die Dinge ausgetauscht.
00:31:47: was wir jetzt gerade gesagt haben... ...und danach haben sie gesagt war erstens super geil wars Und zweitens in der Folge, wir haben so viel Arbeit gespart.
00:31:57: Der halbe Tag war ganz ganz ganz locker drinnen weil wir haben danach viel besser kommuniziert.
00:32:05: in dem Workshop ganz viele Dinge ausgemacht, die unsere ganzen Mitarbeiter beschäftigt hätten.
00:32:10: Sind los und so sind wir einfach zielgerichtet hingangenehm.
00:32:14: Wir telefonieren mehr seitdem und es gibt ganz viel, ja man E-Mail beantworten kann gleich mal eine Stunde und telefonieren fünf Minuten und dann ist er ledig und sie brauchen nicht irgendwie hin und her schreiben.
00:32:25: Also passieren ganz ganz viele dinge.
00:32:27: also das zeitliche Thema ist das wo ich aus meiner Erfahrung sagen kann dass immer noch sehr gut eingesetzt.
00:32:36: Also, sehr gut hat sich das auch von den Ressourcen her rentiert und das Geld ist natürlich immer das Thema an der Kappage dafür.
00:32:46: Ja, teilweise gibt es Kappagee wenn es gerade um öffentliche Gits oder so.
00:32:51: aber wo im Willi da im Weg?
00:32:53: Wenn ein Projektleiter wirklich sagt okay er möchte das haben und das macht man dann ist es ja locker drin.
00:33:01: und für mich Ein zweites Beispiel, wo ein Bauherr sagt okay wenn man den Konflikt da oder diesen Dings, wenn wir das Team nicht gängig machen dann kostet mich das Millionen.
00:33:14: Genau so ist es.
00:33:14: Da geht mal hin und dann ist das auch noch heißen Stein ja?
00:33:19: Ja!
00:33:19: Und das funktioniert teilweise innerhalb von kürzester Zeit also in kleinen Mediationen Wenn die Leute innerlich bereit sind dass sie zusammenarbeiten.
00:33:29: Wenn einer sich innerlich total schreibt, dann kann ich nichts machen.
00:33:33: Aber wenn er innerlich nur bereit ist ein Projekt wirklich fürs Projekt zu arbeiten, dann gibt es immer super Lösungen und dann funktioniert das dann auch immer.
00:33:42: also in meiner Leben immer viel besser und das soll man sich einfach auch als Führungskraft oder Raufschreiben sagen okay Wenn man das wirklich wichtig ist, dass die Leute sich wohlfühlen.
00:33:57: Dass es effizient ressourcenschonend hergeht für das ganze Projektteam.
00:34:03: Weniger Beiseln gibt dann noch dürfen Budget und Zeitmangel kein Thema sein weil aus der Erfahrung ich glaube Stefan oder deine Erfahrung ist die ähnliche oder?
00:34:16: Ja, auch da wieder anschließend an unseren ersten Teil des Gesprächs über Spiritualität.
00:34:22: Auch da gibt es heute leider keine Hard Facts.
00:34:25: Es gibt keine Studie die besagt macht einen Kooperationsbegleitung und du wirst dir bei einem Projekt eine Million sparen Bei einem Projekt mit hundert Millionen wirst du dir fünfzehn Millionen sparen.
00:34:38: Das gibt es leider nicht Und insofern sind das subjektive Einschätzungen die wir natürlich haben ausgrund unserer Erfahrung und die meisten teilen das auch subjektiv empfunden.
00:34:50: Ja, wer wärst du recht um?
00:34:52: Aber nach oben hin dann zu den Chefitäten transportiert ist es heute leider etwas schwierig.
00:34:59: Also auch bei den Chefitäten.
00:35:02: CEO von einem großen Projektentwickler hat gesagt beim komplexen Projekt Wo ich so was gemacht habe, Kooperationsbegleitung hat gesagt er hat viel weniger am Schreibtisch gekriegt.
00:35:16: Obwohl das Projekt viel komplexer war wie andere, hat es funktioniert.
00:35:20: die Leute haben das direkt abgearbeitet im Projekt selber und der ganz wenig nach oben gespült kriegt.
00:35:26: Viel weniger Arbeitsaufwand für den auch Auch ein anderer sagt okay mein Projektleiter, das ist ja auch oft einmal diese persönlichen Sachen.
00:35:35: Mein Projektleit war sehr kritisch demgegenüber dass wir da irgendwie Mediation oder Kooperationsbegleitung machen.
00:35:42: Sehr sehr kritische weil er sagt was braucht man das zeigt?
00:35:46: Ich habe keine Zeit.
00:35:47: ich bin den ganzen Tag eingespannt und die nächsten drei Monate durchgehend.
00:35:52: ich hab nicht einmal einen Termin Und der Projektleiter hat nach der Maßnahme den Chef direkt angerufen, den Abteilungsleiter und gesagt, Wahnsinn was sich da bewegt hat.
00:36:03: Es war super!
00:36:04: Und es hat man wirklich auch etwas gebracht ja?
00:36:07: Und da hat nicht der Chef nachgefragt sondern er hat den direkt angeruft und hat nach dem, nach diesen Maßnahmen gesagt aktiv gesagt Ja?
00:36:15: Und natürlich muss man so machen dass der auch abgewohlt ist in seine Effizienz getrieben.
00:36:20: Der beantwortet dann mal neben einem Workshop auf dem Laptop oder E-Mail.
00:36:26: Oder er schaut irgendwo nach und hat schon wieder irgendwelche Strukturen für den Workshop drinnen, ja?
00:36:31: Aber man muss die Leute einfach so sein lassen wie sie sind und trotzdem in ein gemeinsames Tun hineinführen.
00:36:39: Und da braucht es ganz viel Hingabe auch von uns.
00:36:42: Absolut!
00:36:43: Ja, denn... Wir müssen
00:36:43: bespektieren viele zu akzeptieren weil jeder tickt anders Und da sind wir bei der nächsten Ebene eben diese Menschen.
00:36:50: Verschiedene Menschen, verschiedene Zugänge, verschiedene Inhalte und teilweise mache ich einfach so Teamräder wo ich Personalanalysen mach, professionelle Führungskräfte, Personalanalysisen und die dann wieder reinbringen in das ok, der Tick-Zo!
00:37:07: Der Tick ZO will immer nur effizient arbeiten.
00:37:10: Der will es genau machen.
00:37:12: Die zwei sind entgegengesetzt.
00:37:14: aber wenn sie sich... respektieren und akzeptieren, wertschätzen gemeinsam arbeiten.
00:37:19: Dann ist es das Stream Team weil der eine treibt das voran und der andere sichert die Zahlen-Datenfakten.
00:37:26: Also aber wenn der der vorantreibt haben will dass der andere auch vorantreiben dann wird er das nie liefern.
00:37:32: also und auch in diese menschlichen Ebenen tauch man natürlich rein in ein Projektbegleitung.
00:37:37: machen sie sichtbar und zeigen auch auf dass wir sagen okay Das gegenseitige Respektieren von den Potenzialen, das Offenansprechen.
00:37:45: Wenn was nicht passt ist ganz ein wesentlicher Teil dass das Teamgefüge nach handwerklicher funktioniert und es gibt ja auch vom Gallup-Institut Untersuchungen, dass Teams die sehr heterogen sind sehr gut zusammenarbeiten.
00:38:00: Die Performance, ich glaube die Zahl von dreizehn Prozent haben die höhere Gewinnspannung oder Performance-Leistungen wie Teams wo alle nur die Führungskräfte sein wollen und gerade auch die Arbeit macht.
00:38:14: also das muss alles irgendwie zusammenspielen ja und das machen wir sichtbar und vielleicht auch fehlstellen sichtba und sagen okay da brauchen wir Manko aber Ihr wisst es jetzt und das kann man ja deckt es ein bisschen ab, oder schauts, dass wir das auch abdecken.
00:38:31: Also auch in die Ebene müssen wir natürlich reingehen und das hat sehr wohl dann ganz klare wissenschaftliche Nachweise und wir haben ja auch in der IG Lebenszyklus dieses Merkplatt entwickelt vor Jahren wo wir um fünf oder dreißig Projekte untersucht haben und den Zusammenhang zwischen Hard Facts und Soft Facts hergestellt haben und gesehen haben.
00:38:50: okay, das waren Umfragen Aber doch fünfzig, fünfundfünfzig Fragen.
00:38:55: Es wurde ausgewertet und es ist eindeutig dass sehr gut laufende gefühlt laufenden Soft-Fact.
00:39:02: Kultur passt zusammen aber er passt jeder fühlt sich wohl.
00:39:05: Sehr diese Projekte haben auch eindeutlich viel besser abgeschnitten.
00:39:10: Auch in ein Hard Fact Zeitgeld Qualität wie andere Projekte, wo Leute gegeneinander gearbeitet haben.
00:39:19: Also es gibt ja Studien und Masterarbeiten die ich zum Teil auch begleite oder an der TU Wien und FA Campus oder Hochschule Campus Wien begleitet werden.
00:39:30: Jetzt gerade dabei also Masterarbeit zu begleiten.
00:39:34: Wir schauen auch dass das wissenschaftlich nachgewiesen wird in Umfragen und sonstigen Dingen, dass das wirklich ein Hard Factor ist, die kooperative Projektabwicklung
00:39:45: Wäre schön, wenn das gelingen wird, würde das Problem sein.
00:39:49: Du wirst es nie wirklich hart in Geld bemessen können.
00:39:52: Das wird nicht möglich sein und dass diese subjektive Empfinden da ist.
00:39:57: Da brauchen wir überhaupt nichts drüber reden und das ist auch
00:39:59: gut
00:40:00: wissenschaftlich und empirisch untermauert.
00:40:03: Lieber Leonidas!
00:40:04: Das war wahnsinnig spannend und ich glaube, der Mehrwert einer kooperativen Projektabwicklung steht außer Frage.
00:40:11: Sollte jedem Zuhörer klar geworden sein?
00:40:15: Und ich hoffe dass das zukünftig immer mehr in die Breite kommt und immer mehr Anwendung findet.
00:40:21: Löhne das.
00:40:22: meine letzte Frage an dich!
00:40:25: Und zwar stelle ich dir sehr gerne und häufig wenn du jetzt nach vorne blickst da zehn bis fünfzehn Jahre in die Zukunft blickts Wie siehst du die Baubrosch dann?
00:40:37: Was hat sich getan, wie hat sie sich verändert.
00:40:40: Was ist zu deiner Perspektive deine Vision von... Ah, Entschuldigung, vierzig
00:40:50: Jahre.
00:40:54: Ich bin ja nach Hochschul auch Lektor unter Richtekommunikationen im Berufsfeld Und wenn ich mit den jungen Leuten zu tun habe, die ja dann in den Führungskräften drinnen sind oder in der Führungsabteilung drin sind.
00:41:06: Dann sehe ich das die erstens anders ticken.
00:41:09: Die wollen mehr Freude haben.
00:41:11: Die will nicht in eine Arbeit gehen, die sie peinigt sondern die wollen freude haben, die wollen mehr miteinander.
00:41:18: hoffentlich auch dann eben das Miteinander schaffen.
00:41:21: Ich sehe die Berufswelt in Zukunft wirklich noch mehr auf Menschen fokussiert dass man dass die Leute gerne zusammenarbeiten.
00:41:32: Natürlich wird uns die Digitalisierung sehr viel Arbeit abnehmen, KI und so weiter.
00:41:38: Sehr viele Arbeitabnehmen, die jetzt momentan stupide Arbeit ist.
00:41:41: Ich sehe das dann sich die Leute mehr auf das Miteinander konzentrieren, auf das Lenken steuern dieser komplexen Bauprojekte um das bessere Abstimmen, bessere kommunizieren.
00:41:56: Und da sehe ich wirklich eine Chance auch, dass wenn unsere Generation sozusagen ein bisschen ausstirbt, die das harte Arbeiten einfach gelernt hat und sagt okay Buckel, also ich arbeite den ganzen Tag, auch wenn es sinnlos ist, aber die weiter... Das machen die jungen Leute glaube nicht mehr, die in fünfzehn Jahren da im Führungskräften drin sind finde ich auch gut ja Und unterstütze ja, und ich glaube die Baubranche muss sich jetzt genau auf das hinorientieren.
00:42:26: Dass man sagt okay, man will die besten Leute... Die besten Leute werden nicht in einem Projektteam arbeiten, dass nur gegeneinander arbeitet.
00:42:34: im Fünfzehn Jahren vielleicht das am Punkt gebracht.
00:42:37: Die Besten Leute werden in kooperativen Projekten arbeiten und werden kooperative Kompetenzen haben, damit es auch einfach gut läuft.
00:42:45: Ja?
00:42:50: Die Schädeln einschlagen auf gut Deutsch gesagt, aber ich sehe die Zukunft sehr positiv.
00:42:57: Und ich glaube daran und unterstütze, wo ich unterstützen kann.
00:43:01: Wenn junge Leute sich melden wollen bei uns auch dabei oder irgendwie Impots brauchen oder ja auch andere dann sei man immer da und sei mal immer verfügbar.
00:43:13: Danke für den tollen Schlusswort Leonidas und danke für deine Zeit!
00:43:18: Ja,
00:43:18: danke Stefan.