So geht erfolgreiche Baustellenabwicklung
00:00:11: Herzlich willkommen zum Podcast.
00:00:13: So geht erfolgreiche Baustellenabwicklung.
00:00:16: Deinem Podcast rund um Kooperation und respektvolle Kommunikation für eine erfolgreche Baustelle Abwicklung!
00:00:25: Ja, ich darf dich herzlich begrüßen zum zweiten Teil meines Gespräches mit Thomas Stocker vom Campus Susi.
00:00:34: Im ersten Teil haben wir uns über die Bildung was braucht ein Bau-Mensch in der Zukunft, auf der Baustelle.
00:00:43: Darüber haben wir uns intensiv unterhalten und es war für mich wahnsinnig erhellend und augenöffnend und bahnbrechend.
00:00:50: was Thomas diesbezüglich für Anstichten hat meiner Meinung nach nämlich genau die richtigen.
00:00:55: Und jetzt bin ich genauso gespannt auf unserem zweiten Teil.
00:00:58: Es soll nämlich darum gehen Wie hat Thomas und sein Team den Campus Susi mit einem Investitionsvolumen von rund twohundertfünfzig Millionen neu gestaltet?
00:01:16: Welche Werkzeuge hat der angewendet?
00:01:18: Wie hat er den Vertrag gestaltet und so weiter, wie ist das dann gelaufen.
00:01:21: So viel kann ich bereits antiesern.
00:01:23: Es ist gut gelaufen!
00:01:27: Lieber Thomas vielen Dank dass du dir nochmal die Zeit nimmst für ein zweites Gespräch.
00:01:31: herzlich willkommen.
00:01:33: Herzlich Willkommen.
00:01:33: auch Dankeschön für die Einladung ja.
00:01:36: Ja total fein steig mal gleich Thomas Ich habe es eh schon angeteasert.
00:01:40: Ihr habt ja kürzlich, also ist noch nicht so lange her.
00:01:43: Habt ihr quasi den kompletten Campus Susi eher neuer sozusagen unter laufenden Betrieb nehme ich mal an oder?
00:01:50: Und ihr habt insgesamt zweiundfünfzig Millionen investiert.
00:01:55: Hol uns mal kurz ab und erkläre uns die Rahmenbedingungen.
00:01:58: Wie ist der Bau abgelaufen, was man so die Hard Facts zum Baufahr haben selbst?
00:02:06: Unter welchen Rahmenbedienungen laufen Betriebe, Grundstücke
00:02:09: usw.?
00:02:09: Also gebt uns einen kurzen Umriss über dieses Baufahrhaben das du da begleitet hast.
00:02:16: Ja muss vielleicht relativieren.
00:02:19: Die Zweihundfünfzig Millionen wurden über einen Zeitraum von zehn, fünfzehn Jahren investiert in die Erneuerung und teilweise auch Erweiterung dieses Areals, das in die Jahre gekommen wurde und vergessen wurde.
00:02:34: Das eine lange Zeit vergessen wurde, dass es auch erneuert unterhalten werden muss.
00:02:40: Und mit all diesen Projekten haben wir verschiedene Abwicklungsmodelle versucht einzusetzen.
00:02:50: Natürlich aus unserer Sicht nehmen wir das passende für das richtige Objekt.
00:02:54: Wir haben mit Generalunternehmer, mit Generalplaner, mit Totalunternehmer und mit Einzelleistungsträgern gearbeitet verschiedene Modelle ausprobiert.
00:03:08: Es wurde zunehmend frustrierender als Bauherr zu operieren noch im Bewusstsein dass man selber mal auf der anderen Seite stand.
00:03:19: Ja, ich habe mich teilweise auch für meine Artgenossen Baumeister geschenkt.
00:03:24: Wie sich die Verhalten haben wie eine Streitkultur herrscht und mit Juristen gefüllt wurden.
00:03:32: Aber hier am Campus, am Nabel der Schweizer Bauindustrie können wir doch nicht so bauen.
00:03:39: Das kann doch nicht sein dass wir unsere Vorbildfunktion mit Streiter erledigen Gericht gerichtige Beschäftigten ob Erwartungen erfüllt wurden, Verträge eingehalten wurden.
00:03:54: Es muss doch irgendwie auch anders möglich sein und deshalb wurde das letzte realisierte Projekt ein Rückbau, Erneuerungsbau und Neubau Gebäude.
00:04:08: einsnennen wir das respektive Allianz.
00:04:11: Wann haben wir dann?
00:04:13: In diesem neuen Allianzmodell in der Schweiz gibt es einen Merkplatt des SIA.
00:04:19: Es ist ja im Jahr zwanzig fünfundsechzig, das Planen und Bauen in Allianzen beschreibt und das vor allem für Infrastrukturbauen entwickelt wurde.
00:04:30: Und mein Anspruch war es den ganzen Schweiz der Bauindustrie zu zeigen.
00:04:35: Planen- und Bauten in Alliansen.
00:04:37: Das schafft mehr Werte da sind wir.
00:04:41: entfernen wir uns von dieser Streitkultur, weil das kann ja der Branche nicht gut tun.
00:04:47: Wenn ich meinen Sohn heute erkläre, dein Papi hat drei verschiedene Bauunternehmen geführt und etwa fünfzig Prozent der Arbeitszeit habe ich zum Streiten gebraucht dann werde wahrscheinlich kaum mir einen Bauberuf erlernen.
00:05:03: Das kann ja nicht attraktiv sein.
00:05:05: oder wenn wir sehen wie wir junge Kaderleute verheizen indem sie ihrer Marsche nachrennen und vor unmöglichen Herausforderungen stehen, dann kann das nicht die Zukunft der Bauwelt sein.
00:05:18: Und dann kam BIM!
00:05:20: Wir verfügen im Campus über das weltweit bestausgerüstete BIM-Labor und ich habe wahrscheinlich der ganzen Schweizer Bauindustrie BIM erklärt, RFA Gruppen waren hier Und bin eigentlich beim Prozess von BIM immer wieder an derselben Stelle angestoßen.
00:05:38: Oder BIM, man entwickelt einen digitalen Zwilling der alle relevanten Daten enthält und die relevanten Data, die bestehen aus Planungsdaten Ausführungstaten und Unterhaltsdaten.
00:05:53: Und planen tut nur den Architekt.
00:05:55: kann denn ein Architektor oder ein Planer Ausführungs- und Unterhalsdaten in ein Modell einpflanzen?
00:06:03: Nein, aber unsere Vertragsmodelle sind so gestaltet dass zuerst geplant wird und dann sucht man sich den günstigsten Preis.
00:06:12: Und dann ist der Mist geführt also die Ausführungsdaten.
00:06:15: Deshalb sind wir auch so fahrbaumäßig mit Bildung Information Modeling unterwegs.
00:06:21: Wir haben etwas plakativ gesagt entwickeln im Moment einen digitalen Zwilling in Planungszeitraum Die ausführende reklamieren, dann kann man nicht brauchen für die Ausführung machen ein zweites B-Modell und am besten im besten Falle machen wir ein drittes Modell für das Facility Management Anschluss.
00:06:46: Und aus diesem Grund bin ich eigentlich über dieses Allianzmodell gestolpert.
00:06:51: und da hat es bei mir klickt gemacht und gesagt wie schaffen wir diese Ausführenden unterhalten Kompetenzen in den Planungsprozess mit einzufliessen?
00:07:02: Und das war so für uns die Geburtstunde, dass wir hier am Campus aufzeigen wollen mit diesem Projekt Allianz Wann und Bau in Allianzen.
00:07:12: Das macht Freude!
00:07:14: Das verändert die Bauwirtschaft.
00:07:16: Das ist ein disruptiver Kulturwechsel den wir völlig unterschätzt haben und ich behalte die meisten und unterschätzen das noch heute was das überhaupt bedeutet weil wir ganz anders sozialisiert wurden.
00:07:31: ja
00:07:33: Absolut!
00:07:34: Und bevor wir da näher drauf eingehen, interessiert mich noch ein Thema.
00:07:37: Du hast vorher gesagt du hast dich bei den vorangegangenen Projekten wo es ja verschiedenste Vergabearten und Modelle probiert habt von GU über TU was weiß ich nicht alles?
00:07:51: Hast du dich teilweise für deine Kolleginnen und Kollegen geschämt Und du warst dir selbst bei drei Baufirmen, du hast im ersten Teil erzählt, dass du zunächst einmal die Firma deines Vaters geleitet hast.
00:08:02: Kleine Firma und dann bei einem richtig großen Unternehmen warst du große Projekte betreut und dann noch eine kaputte Firma an der Insolvenz stehende Firma den Turnaround geschafft hast.
00:08:13: Du hast sehr viel Erfahrung auf der ausführenden Seite.
00:08:17: Jetzt würde mich interessieren, diese Zeitspanne.
00:08:20: Wie viel liegen da dazwischen?
00:08:21: Fünfzehn-zwanzig Jahre oder so, wo du dann die Erfahrungen mit den Bauherrenseiten und Unternehmen gemacht hast?
00:08:29: Was hat sich verändert durch diese Streitkultur, die du festgestellt hast?
00:08:35: Hat es dir früher schon gegeben als du auf der ausführenden Seite warst in der Art und Weise?
00:08:42: Und wenn nein... Wovon ich jetzt einfach mal ausgehe?
00:08:46: Was hat sich verändert, warum wurde es schlechter und welche Rahmenbedingungen haben sich entwickelt damit diese Streitkultur dieses Ausmaß annehmen konnte was sie heute hat.
00:09:01: Es ist etwas Kaffeesatzlesen und meine Hinterbretter.
00:09:05: Dann
00:09:05: lese ich mal!
00:09:08: Das hat sich definitiv verändert.
00:09:12: aber Der Druck auf die Marge in der Bauindustrie, weshalb auch immer.
00:09:18: Da gibt es sicher verschiedene Gründe.
00:09:20: einerseits wurden Bauherren professioneller habe ich selber in meiner Karriere bemerkt, immer wieder mit selben Investoren zusammen gearbeitet und meine Marge wurde dieserzeit trotz bestem Verhältnis kleiner weil die Bauernseite professioneller wurde.
00:09:40: Die Bauindustrie hat ihr Heilung im steigendes Umsatz gesucht.
00:09:49: Und irgendwann ist dann ein Kleinmanagement zum Wunderwort geworden und normale Submissionen laufen heute so ab und richtig.
00:09:59: verstehen, es ist selbstverständlich nicht überall so aber ich sehe das an vielen Orten kalkuliert wird mit minus fünf oder minus zehn Und wenn irgendwo etwas nicht sauber deklariert ist, dann wittert man seine Chance.
00:10:19: Ich hatte hier am Campus zu meinem Beginn die rentabelste Ausbildung war Claymanagement und die Unternehmer haben alle Mitarbeiter hierhin geschickt um damit sie Claymen.
00:10:31: Der Dozent dazu hat mir mal erklärt, dass egal was die Ausbildung kostet also stellt ihr vor Der Mann, der bei mir war zwei Tage Kleinmanagement.
00:10:41: Wenn er während vierzig Jahren einmal einen richtigen Auftrag setzen kann, dann kann der Kurstag auch zehntausend Franken kosten werden.
00:10:49: Also dieses Bewusstsein, also diese Ausbildung gab es seither nicht mehr an Campus-Source weil das einfach auch mit meinen ethischen Grundsätzen übereinstimmt.
00:11:02: und das Kämpfen um die Marsche führt natürlich dazu dass man beginnt Juristen zu beschäftigen, um dann irgendwelche grauen Bereiche versucht zu durchleuchten.
00:11:17: Und das macht ganz einfach auch keinen Spaß ist vielleicht auch mit ein Grund weshalb ich seit achtzehn Jahren in der Bildung tätig bin und mit gut vierzig Jahren mich entschlossen habe.
00:11:32: Das tue ich mir nicht mehr an!
00:11:34: Absolut nachverzinnbar.
00:11:36: und du hast in weiterer Folge gesagt, es ist schwer zu erklären an deinem Sohn jetzt zum Beispiel was du tust nämlich streiten wenn wir ein Projekt abwickeln.
00:11:47: Und ich glaube das ist eines der großen übel die wir momentan haben im Hinblick auf unsere Nachwuchsprobleme weil die junge Generation, die möchte nicht Baustellen abwickeln um zu streiten.
00:12:00: Die interessiert es nicht!
00:12:01: Wir studieren Bauingenieur nicht deswegen dass wir irgendwelche Zedeln von links nach rechts schupfen und im Büro sitzen und Bürokratiedinge erledigen und wir studieren nicht Bauingenieur damit wir streiten.
00:12:13: Und was tun wir die meiste Zeit in einer normalen Projektabwicklung heutzutage?
00:12:18: Zedel von A nach B und Streiten Und das, glaube ich ist ein riesengroßes Problem.
00:12:24: Das sind die zwei größten Themen an denen wir ansetzen müssen Bürokratie aus meiner Sicht.
00:12:29: und die zweite Thematik ist der Streiten und genau darüber wollen wir jetzt sprechen.
00:12:33: Du hast gesagt, ihr habt es dann beim letzten Projekt!
00:12:36: Ein Projektallianz versucht, wobei ja wenn man von der Begrifflichkeit her so wie ich das verstanden habe, hast du von BIM gesprochen.
00:12:46: Wenn ich ... es hat sich auch so angehört wie wenn sie in die Richtung Early Contractor Involvement gehen würde und ich glaube ihr habt's auch Lean verwendet.
00:12:55: Das heißt, wenn man die Begriffigkeit oben drüber setzen möchte dann wäre das ja schon fast in Richtung IPA gehend oder?
00:13:03: Das ist In der Schweiz ist der Begriff IPA Allianz.
00:13:09: Ah
00:13:09: ok, das ist quasi Projektallianz!
00:13:11: Ist der Schweizer Begriff für integrierte Projekteabwicklung?
00:13:15: Ja und
00:13:16: das wusste ich nicht.
00:13:17: Lupen rein durchgezogen, das Merkblatt im Jahr twenty-fünfundsechzig beschreibt wie ein Kochrezept.
00:13:25: Also dass du mir erstmal liest habe ich eben den Eindruck, ihr habt Kochrezepten da setzen wir um nach Rezept kann auch nicht kochen und habe dann unterwegs bemerkt, dass es eine gute Zutatenliste ist aber das doch einiges an Kochkompetenzen braucht um das umzusetzen.
00:13:44: Weil im Bauplan nach IPD, IPA oder nach Allianz ist nicht einfach eine andere Technik sondern mit eingehend ist es ein disruptiver Kulturwechsel.
00:13:59: Best for Project lässt sich so leicht sagen.
00:14:03: Ich behaupte, das kann niemand ohne zu lernen und zu trainieren.
00:14:09: Kann man das nicht?
00:14:10: Wir wurden nicht so sozialisiert!
00:14:12: Ja...
00:14:13: Und als ich gestartet bin mit diesem Allianz-Projekt hat ein Journalist hier von den großen Tageszeiten geschrieben Bauen ohne Streit Kampussurse zeigt wie man es macht.
00:14:26: Ich fand die Schlagzeile unheimlich geil.
00:14:30: Ich würde heute den Journalisten raten schreibe als Schlagzeile, streiten mit gleichen Zielen.
00:14:37: Das ist geil!
00:14:41: Und dieser Kulturwechsel lieben.
00:14:45: und wir haben das wirklich wie im Lehrbuch durchgezogen mit der Auswahl der Beteiligten nach Best for Project.
00:14:56: alle Ausführenden waren im Planungsprozess miteinbezogen so dass wirklich beste Lösungen für unser Projekt erarbeiten konnten, sowohl qualitätsmäßig wie betriebswirtschaftlich in der Ausführung dann eine komplett andere Kultur hatten.
00:15:17: Kein Nachtragsmanagement, eine Kommunikation auf Augenhöhe, ein Informationsaustausch in einer Intensivität die man noch nie in einem Boyprojekt erlebt haben Die Digitalisierung voll ausgespielt, dass ein BIM-Modell entwickelt.
00:15:36: Dass das eben alle Planungs-, Ausführungs-, Unterhaltsdaten enthält gemeinsam mit einem anderen Entwickler entwickelt und eben keine Schulzuweisung und auch die Kosten komplett transparent in einem Maße, das ich so nicht mal erwartet hätte, dass man das so transparent machen
00:15:58: könnte.".
00:16:02: Schritt für Schritt, dass jetzt auf Dröseln nach der Reihe was du alles gesagt hast.
00:16:07: und beginnen möchte ich mit dem Anfang deines Statements.
00:16:11: Und zwar hast Du mit dem Kulturwandel begonnen
00:16:13: und
00:16:16: Du hast selber mal ein Unternehmen aus dem Turnaround geschafft und der ist genauso wie mir bewusst, wie schwierig ein Kulturwandel ist.
00:16:26: Wie schwierig es ist, vergrustete Gedankenmuster zu verändern und dort in eine andere Richtung zu lenken.
00:16:36: Deswegen meine erste Frage zum Kulturwandel.
00:16:38: Wie habt ihr geschafft, dass aus diesen Einzelkämpfern die aus verschiedenen Unternehmen kommen, Planer verschiedenste Baufirmen, Bauherr und was weiß ich nicht alles?
00:16:50: Wie habt Ihr geschafft da das ihr da beim Einzelnen einen Kulturwandel erzeugt im Hinblick auf Best for Project und zum anderen alle zu einem Team zusammenschweißt?
00:17:01: Was für Maßnahmen habt ihr gesetzt?
00:17:04: Submissionsprozess, also die richtigen Partner auszuwählen.
00:17:09: Das haben wir sicher unkonventionell gemacht auch ein bisschen mutig.
00:17:16: Also ich habe schlussendlich eine Prequalifikation gemacht als den Unternehmern mit denen wir uns hätten vorstellen können so was zu realisieren.
00:17:26: Also von außen war die die Firmkultur beurteilt Mit denen könnte man Vertrauen aufbauen und hat dann alle zu einem Workshop eingeladen.
00:17:41: Da waren drei Warmeister dabei, da waren drei Haustechniker dabei.
00:17:46: Da haben ich vier Elektro-Unternehmen dabei.
00:17:49: Es waren mehrere Gebäudehöhlenspezialisten dabei mit denen ein ersten Workshop gestartet erklärt was IPA ist oder Allianz wie wir das auch immer nennen wollen, dann den Prozess aufgezeigt wie das auf der Zeitachse aussieht und dann das Projekt vorgestellt.
00:18:14: Und dann gefragt wir möchte gerne und alle anderen dürfen jetzt ausstehen gehen und es sind alle Sitzen geblieben ja.
00:18:24: Dann kam der Auftrag völlig unkonventionell natürlich sich auf zehn Themenfelder zu bewerben.
00:18:35: Also aufzuzeigen welche digitale Kompetenz, also der Haustechniker muss in der Lage sein einen BMW-Modell mitzuarbeiten.
00:18:43: Das war zum Beispiel die Kompetenz am zehnten des Monats, die Selbstkosten zu deklarieren.
00:18:50: das Format Monats kann nicht jedes Unternehmen nehmen.
00:18:55: Es waren noch schwierige.
00:18:58: Also zehn Themenfelde, die sie ein Monat haben Zeit hatten sich zu Bewerben darauf.
00:19:04: Das heißt, es war kein Thema.
00:19:07: Also eine Selbstdeklaration abzugehen?
00:19:10: Ja, kann ich, schaffe ich nicht so in die Richtung.
00:19:14: Okay, passt!
00:19:14: Verstehe?
00:19:15: Am besten auch noch wie deklariert.
00:19:20: Dann gab's ein Assessment, ein mehrstündiges Gespräch von uns Bauherren mit dem Bewerber.
00:19:29: Danach hatten sie einen Monat Nachfrist, um allenfalls Unklarheiten zu beseitigen.
00:19:35: Das gab es bei jedem eigentlich und nachzurechnen.
00:19:40: Und dann haben wir mit einem Punkt Eraster diese Bewertungen beurteilt und die Unternehmer- und Planer ausgewählt anhand Best for Browcheck.
00:19:52: Preis war bis dahin kein Thema.
00:19:55: Total spannendes Horst!
00:19:58: Du hast dir zunächst einmal, ich meine du tust dich jetzt sage mal in Anführungszeichen leicht weil du privater Bauherbist.
00:20:05: Aber das lasst man das Klammern jetzt einfach mal aus.
00:20:07: Das heißt du hast da vorsondiert und hast gesagt mit deinem Team, ah das könnten spannende Partner sein, das könnten spannende Partner sind.
00:20:14: Die hast du dir dann alle an einen Tisch geholt, hast gesagt dass, dass, das, erbrauche ich zehn Punkte die haben sich selbst deklariert zu diesen zehn Punkten.
00:20:23: und dann gab es noch ein Assessment Center.
00:20:24: und dann hast du von jedem dieser drei bis vier möglichen Partner pro Themenbereich, Planer, Haustechniker.
00:20:32: Was weiß ich nicht?
00:20:32: Alles hast du dir den besten ausgesucht und diese haben dann die Projektallianz gebildet mit dir zusammen.
00:20:40: Ja das ist so auch da eine kleine Erkenntnis oder Anbemerkung ein Unternehmer anzurufen und sagen du kriegst einen Auftrag nicht weil du zu teuer bist.
00:20:50: Das ist akzeptiert aber erklären im Unternehmermaler ist es nicht best verprobt.
00:20:56: Das tut richtig weh, habe ich festgestellt.
00:21:00: Hat mir dann auch ein paar klärende Gespräche eingebracht und ein paar Mittagessen die ich finanzieren musste oder durch waren aber gleichzeitig auch Kunden auf Visation natürlich.
00:21:10: Ja das war so der erste Schritt wo wir schon deklariert haben da passiert was alle gestaunt.
00:21:20: Ich hab keine Schlüsselpersonen bewertet.
00:21:23: Das war für mich uninteressant weil Die Schlüsselperson bricht ich sowieso vierzehn Tage vorbei, beginnt das Bein und steht nicht zur Verfügung.
00:21:31: Und wenn die Schlüssel-Person mit kooperativen Gedanken gut rummarschiert und zu Hause eine Firmenleitung hat, die eben anders denkt dann verliere ich auch also... Ich brauche ne Firma wo der CEO die Denkweise des Mitarbeiters unterstützt oder respektive diese Kultur eben eingeführt hat.
00:21:56: Diese Allianz gebildet war, gingen wir in die Gestaltung einer Allianzkultur.
00:22:04: Wir haben Workshops damit verbracht gemeinsam über Werte zu diskutieren, gemeinsam über Parole zu diskutiert und haben eine eigentliche Allianzipiebel entwickelt, die uns dann begleitet hat über die ganze Planungsbauzeit bis zum Abschluss der Galatiefase.
00:22:25: Diese Bibel kam immer wieder auf den Tisch, wenn es irgendwelche Ungereien teilten.
00:22:33: Ich dachte am Anfang ziemlich naiv, ich brauchte dann etwa sechs bis acht Workshops und dann sind Verträge und alles unterdacht und fach.
00:22:42: Schlussendlich waren es thirty-seitig Workshobs.
00:22:45: Es gab über die ganze Bauzeit keinen Workshop an dem diese Bibel nicht Thema wurde.
00:22:54: Es passiert immer wieder, dass jemand ins Alpdenk-Hodell zurückfällt und braucht jemanden der dann für Ordnung sorgt und sagt das haben wir vereinbart.
00:23:06: Da steht da drin, da hast du deine Unterschrift.
00:23:09: Willst du morgen noch dabei sein oder nicht im Extremfall?
00:23:13: Oder wie korrigieren wir jetzt das?
00:23:15: Also diese Entwickeln... Ich möchte auch nicht praurisch auftreten wahrscheinlich vieles oder sehr vieles unbewusst richtiggemacht, damit das schlussendlich so gut funktioniert hat.
00:23:32: Gib mir nur kurz terminliche Eckdaten.
00:23:36: Wann hast du diese Projektallianz geschlossen?
00:23:38: Oder begonnen diese ProjektAllianz zu schließen?
00:23:41: wie lang war der Planungsprozess?
00:23:43: Wann war der Baubeginn?
00:23:44: Wanne war Fertigstellung plus diese ganz groben Eckdatten?
00:23:48: Wir haben im April'-April zweiundzwanzige beschlossen in Allianz.
00:23:53: Wir haben im Juni diesen Workshop
00:23:57: gemacht.
00:23:58: Und im Juli dann die Assessments, im August, die Entscheidungen getroffen.
00:24:07: Ab September, April, Jahrzehnte haben wir mit der Kultur erarbeitet und danach mit dem Projekt der Arbeit begonnen.
00:24:16: Im August, April und Jahrzehn beginnt es zu bauen.
00:24:22: Okay.
00:24:24: Und ein Jahr später eröffnet, ja.
00:24:27: Also eine Jahr Bauzeit und ein knappes Jahr, ein dreiviertel Jahr Planungsprozess?
00:24:32: Ja.
00:24:33: Wobei es wahrscheinlich ein generelles Projekt oder eine Studie gab auf die ihr beim Planungs-Prozess dann mit der Allianz aufsetzen konntet?
00:24:42: Es gab einen Vorprojekt, eine Projektstudie, aber vor allem eine Bestellung.
00:24:47: also wir haben auch im Projekteam jemand aus dem pädagogischen Bereich sogar beigezogen, um eben diese Schulzimmer- oder Gestaltungsfrage für Schulzimmere zu hinterfragen und die Bestellung war eigentlich ganz einfach.
00:25:03: Ich brauche zehn Schulzimmers eine Ausbildenshalle und entsprechend Garderobe und Büroräume, die es dazu braucht.
00:25:11: Also du sagst, diese Kulturentwicklung ist ein wesentlicher Bestandteil gewesen zu das Projekt letztendlich so gut laufen konnte und ohne Streit abgewickelt werden konnte.
00:25:25: Ein wesentlicherer Faktor ist sicher auch das Einbeziehen der Fachfirmen in dem Planungsprozess, oder?
00:25:32: Weil das stelle ich schon immer wieder fest.
00:25:36: Dass da ein wahnsinniges Know-how da ist ob es im Hochbau ist, ob das im Tunnelbau ist und ob das in anderen Bereichen ist.
00:25:42: Ein Wahnsinniges know how auf der Firmenseite da ist dass sich komplett verschenke weil ich die Firma erst dazu hole wenn das Kind quasi in den Brunnen gefallen ist.
00:25:51: Weil wenn mal der Vertrag gestaltet ist ja wie viel Spielraum habe.
00:25:55: Und deswegen dieses Thema, wie siehst du das?
00:25:58: Dieses Thema die Unternehmen, die ausführenden Unternehmen so früh ins Projekt hineinzuholen und das Know-how in der Planungsphase abzugreifen.
00:26:06: Das ist doch ein mega Mehrwert oder?
00:26:08: Und zwar auf alle Faktoren eines Bauprojekts.
00:26:12: also man erhält die höhere Qualität.
00:26:17: Man erhält ein preisgünstigeres Produkt und man bald auch effizienter Weil die Unternehmer müssen sich nicht ärgern und den Mistbauern, der ein Planer im Büro entwickelt hat.
00:26:32: Die Entscheide werden nicht nur einfach zwischen Bau her und Planer gefällt sondern die Ausführenden mit ihrer Praxis-Erfahrung bringen sie da ein.
00:26:44: also bei uns wurde zum Beispiel das gesamte statische Konzept komplett über den Haufen geworfen hat sich da beratend eingebracht und am Bimmodell mitgearbeitet, damit ein völlig neues statisches System, womit wir massivst Kosten eingespart haben.
00:27:06: Und ein viel besseres Produkt am Schluss hatten.
00:27:09: also ursprünglich geplant war ja.
00:27:11: Musste dann auch der Bauingenieur eingestehen dass er hier sehr viel gelernt hat in diesem Prozess und sich vielleicht überlegt, in künftigen Projekten auch ohne Allianz eben vielleicht die Praxismeinung auch ab und zu mal reinzuholen.
00:27:31: Das ist ja ein Aspekt, den glaube ich noch nicht mal wehr auf dem Schirm.
00:27:35: Ich bis eben auch nicht diese Weiterentwicklung der Planenden zumpft!
00:27:41: Das ist unvorstellbar was da an Mehrwert und an Know-how hineinfließt weil ich sage einmal die kochen in ihrem eigenen Soot im Vorprojektphase und kriegen quasi keinen Input von außen.
00:27:54: Und wenn da die Zusammenarbeit mit den Ausführenden dann entwickeln die sich hier massiv weiter.
00:28:01: Da ist jetzt so ein großes Learning da und ich habe gerade gestern wieder einen Workshop gehalten, und da haben sich die Kollegen wieder so beschwert über die planende Zunft, dass das vom Know-how her fehlt und keine Details ausgestaltet werden können usw.
00:28:18: Und ich glaube, da ist dieses Early Contractor Involvement – die Unternehmen so früh wie möglich ins Projekt sind wahnsinniger Mehrwert!
00:28:28: Das haben wir vorher diskutiert, oder wenn ich dann als Unternehmer und jetzt denke ich zwanzig Jahre zurück solche Projekte gesehen haben die wo Zeugs geplant wurde das keinen Sinn macht für die Ausführung so.
00:28:44: Dann habe meine Dollarzeichen in den Augen geläuft.
00:28:48: Da setze ich meinen kleinsten Preis ein, den Auftrag hole ich und erkläre dann auch, wenn man es macht.
00:28:55: Und garniere dann aber eine richtige Maßstärke.
00:28:59: Genau.
00:28:59: Und als Bauherr völlig in Transparenz!
00:29:03: Du hast keine Ahnung aus Bauherrs.
00:29:06: Das ging ja hier mit meinem Wissen wie man als Baumeister tickt, wo ich permanent auf die Baustelle zitiert habe gesagt... An diesem Mist haben sie geplant.
00:29:16: Komm, das machen wir doch so!
00:29:18: Du verstehst auch das als Baumeister?
00:29:20: Ja... Das war meine wirklich furchtbare Rolle ab und zu.
00:29:26: Verstehe ich absolut.
00:29:28: Und hier haben sich alle mit einer Energie eingesetzt und eine Kultur entwickeln, wo Bauern richtig Spaß macht.
00:29:37: Ich hatte ja von einem Projektpartner an Rückmeldungen.
00:29:40: Wir schaffen es nicht mehr auf normalen Projekten zu arbeiten Das macht nichts, das macht keinen Spaß mehr.
00:29:46: Also wie soll ich am Morgen bei euch mitentwickeln und am Nachmittag gehe ich mit Mewissen zusammen und erstreite mich meinen Nachtrag?
00:29:56: Also das funktioniert gar nicht mehr.
00:29:58: Da hat es erreicht, dass mich der Polier auf der Baustelle hat mir mal erzählt.
00:30:03: Dreißig Jahre Erfahrung!
00:30:05: Dreißige Jahre von meinem Vorgesetzten getrimmt Nachträge zu setzen Unklarheiten auf Pläne zu suchen, Fehler zu suchen.
00:30:17: Dreißig Prozent für meine Arbeitszeit kriege ich im Moment geschenkt um meine Wäude zu motivieren und um Arbeitsvorbereitungen... Ja
00:30:26: das ist es!
00:30:27: Arbeitsvorberätung ja
00:30:29: Das macht doch richtig Spaß viel mehr Spass aus Fehlern zu suchen
00:30:33: Absolut.
00:30:35: Irgendwann muss man ja doch dann mal über den Preis sprechen, oder?
00:30:39: Also ich finde es ja total faszinierend und total cool weil du hast eben vorher gesagt dass ihr das statische Konzept komplett umgeändert habt und dadurch eine viel preisgünstigere und qualitativ hochwertigere Lösung bekommen habt.
00:30:53: Das heißt aber für mich im Umkehrschluss bis das Projekt mehr oder minder fertig geplant war also kurz vor Bau beginn hattest du Keine Ahnung, wie sich der Preis entwickeln wird.
00:31:06: Oder wir haben von Beginn eine Kostenschätzung mitlaufen lassen, dass du als Bauherr irgendwie ein Preisgefühl hast?
00:31:16: Das ist wahrscheinlich einer der größten Hindernungsgründe so zu bauen.
00:31:20: Aber so schlimm ist es überhaupt nicht.
00:31:23: Schlussendlich musste ich ja vom Stiftungsrat entsprechend ein Projekt Budget haben und das Ganze überhaupt starten.
00:31:33: Ich habe vorher gesagt, ich habe eine Stellung gehabt.
00:31:35: Ich brauchte zehn Klassenzimmern und Ausbildungshalle, Büroräume, sanitäre Anlagen.
00:31:41: das ergab eine Kubatur und daraus abzuleiten waren sieben Millionen.
00:31:48: Und ich wusste von Anfang an, sieben Million sind mein Projektbudget.
00:31:53: Das darf so viel kosten, darf nicht mehr kosten.
00:31:57: Dann ging es mit dieser Vorgabe in den Planungsprozess.
00:32:00: Wir haben unser Bimmodell entwickelt und haben entsprechend einen Reifegrad entwickelt, ab dem dann die Kosten abgeleitet wurden.
00:32:12: Also keine Leistung für Zeichnisse sondern Selbstkosten abgeleitete mit verschiedenen Methoden natürlich.
00:32:20: Und ja dann kann das AH-Erlebnis schon.
00:32:24: So der erste Kostenzusammenzug war dann weiter über acht Millionen.
00:32:29: Okay!
00:32:30: Und dann Workshop Das präsentiert, ich sage jetzt gibt es drei Varianten.
00:32:36: Erstens wir halten die Köpfe zusammen überlegen wie wir das ganze für sieben Millionen bauen und der Bauherr ist mittendrin entscheidet best for project oder wir brechen hier ab.
00:32:53: Der Campus Klee keiner schaut im Schulhaus.
00:32:56: dritte Variante ihr schickt mich zum Stiftungsrat und sagt Wir können das nicht für sieb Millionen Bauen wir brauchen.
00:33:01: nein Da kann ich euch sagen, da komme ich mit leeren Händen zurück.
00:33:08: Also Variante drei entspricht Variante zwei?
00:33:11: Ja so ungefähr und das war dann der Randsporrenalt für die Leute zu denken ja was also?
00:33:19: einerseits gab es dann das war auch ein Learning dass sich heute anders angehen würde.
00:33:24: jedes Gewerk hat dann seine Kosten selber berechnet transparent oder teilweise auch weniger transparent, es wurden Reserven eingebaut und noch da ein bisschen.
00:33:35: und dann diesen Doppelspurigkeiten.
00:33:37: Also diese musste jemand komplett ausmerzen das hat schon weit geholfen und dann eben dann optimale Lösungen, nämlich Bauunternehmer zusammen mit Bauingenieur.
00:33:50: wie können wir hier Kosten reduzieren?
00:33:52: Da waren die Ideen des Unternehmers vor allem gefragt.
00:33:56: Gebäudehülle Er hatte viel Optimierungspotenzial und der Unternehmer hat da schlussendlich mit dem Architekten zusammen neue Konstruktionsdetails entwickelt.
00:34:07: Und siehe da, unsere Zielkosten waren nach gut einem Monat plötzlich bei sechs Kommasiven Millionen.
00:34:14: Wahnsinn!
00:34:15: Thomas diese guten acht Millionen die waren auf Basis des Vorprojektes oder?
00:34:22: Also quasi ohne... Input, technischen Input der ausführenden Unternehmen?
00:34:28: Ja richtig.
00:34:29: Das war halt das Vorprojekt mal umgesetzt und im Planungsprozess ja.
00:34:34: danach ging es dann drum entsprechend Optimierungen zu treffen.
00:34:39: Teilweise mussten wir als Baumherr natürlich auch Kompromisse eingehen aber uns wurde transparent aufgezeigt.
00:34:47: wenn mir dass das ändern dann kriegen wir das Und das beeinflusst die Kosten so und auf das kann man nicht verzichten.
00:34:55: Das muss sein als pädagogischer Hinsicht, ja... Ja!
00:34:59: Das war ein Prozess, der eben auch diese Kultur dann eben braucht.
00:35:05: Also da musste niemand seine Marsche irgendwie ergaunen.
00:35:11: Sondern jeder kriegt seine Selbstkosten verbietet und seine deklarierte Marsche verbindet.
00:35:19: Und dementsprechend Während der Ausführungen, wenn irgendwas passiert und Planungsfehler waren oder falsche Annahmen getroffen wurden.
00:35:29: Dann gibt es keinen am Tisch, der sich überlegt wie mache ich das jetzt zu meinem Marschenkiller?
00:35:35: Oder zu meinen Marschen verbessern sondern es denkt an alle best for project weil alles in den incentiviert.
00:35:43: Alle wissen die sechs Komma sieben Millionen sind unser Ziel.
00:35:45: Wenn wir die unterschreiten dann partizipieren wir an diesen Minderkosten sogar, wenn wir drüber sind dann participieren wir aber auch an den Mehrkosten.
00:35:58: Ich möchte nochmal genauer auf diese Ermittlung der sechs Komma sieben Millionen eingehen.
00:36:03: das interessiert mich.
00:36:04: Das heißt ihr habt dann Optimierungen Modifizierung vorgenommen am Projekt in gemeinsamer Abstimmung und dann hat es irgendwann mal ein Projekt gegeben wo man gesagt hat okay Da ist der Bau herzufrieden.
00:36:18: Das können die ausführenden Unternehmen so gewährleisten, dass das so hingestellt wurde und auf dieser Basis wurde dann die Kostenschätzung festgeschrieben.
00:36:28: Das waren dann die sogenannten Zielkosten oder der Touch-At-Price?
00:36:32: Ja, das waren die sechstundkommassiven Millionen, die wir zusammen in einem Workshop Stempel darunter gesetzt haben und gesagt, das ist unser Zielpreiser!
00:36:41: Und das läuft ja normalerweise so, dass man die Herstellungskosten hat plus eben dem Zuschlag drauf.
00:36:51: und dann gibt es sehr vielfach bei den Allianzmodellen noch das Thema Risiko.
00:36:55: Oder wie seid ihr denn mit dem Risikotopf umgegangen?
00:36:59: Da gab's ein Risikoportfolio wo wir sämtliche absehbaren Risiken entsprechend versucht haben offen zu legen auch gepreist haben.
00:37:13: Was könnte bei Eintreffen dann auf uns zukommen, die Eintrittswahrscheinlichkeit beurteilt haben und dies dann in den Zielpreis entsprechend eingefügt werden?
00:37:27: Und das ist aber auch wieder gemeinschaftlich von allen in einem Workshop erarbeitet worden und nicht vom Bauherren extern vorgegeben?
00:37:35: Nein!
00:37:36: Das war gemeinsame Arbeit, dass alle sich bewusst waren Welche Risiken können da eintreffen?
00:37:44: Und vor allem aber die Bewältigung.
00:37:47: Strategien, die waren auch... Also wenn dann etwas eingetroffen ist.
00:37:51: Dann hatten wir unsere Bewältigungsstrategie schon auf dem Tisch und anders als die Kosten in unseren Zielkosten abgestellt.
00:38:02: Da mussten wir diskutieren wer ist der Schuldige übernimmt die Kosten, welche Versicherung wälzt das auf irgendwer ab?
00:38:11: Ja.
00:38:11: Das waren Diskussionen, die eben nicht geführt werden mussten.
00:38:15: Und dieser Risikotopf der gemeinschaftliche erarbeitet wurde war in den sechs Komma sieben auch schon drinnen?
00:38:20: Sechs Kommasin war denn noch nicht drin.
00:38:23: Das war noch bei sechs Kommanoen
00:38:25: mit dem Risiko.
00:38:28: Jetzt nehme ich in Österreich zunehmend wahr dass es immer mehr Allianz Projekte gibt Und dass sich viele Unternehmen, ausführende Unternehmen darüber beschweren.
00:38:41: Dass die Bauherren teilweise auch schon wieder diese Allianzen so verschieben... Die Verträge, die Allianzverträge so in die Richtung verschieben das die Rosinen eher auf der Bauherrnseite zu liegen kommen.
00:38:56: und das liegt in erster Linie daran weil natürlich da die Zielkosten im Wettbewerb dann entschieden werden oder erzeugt werden und zum zweiten, weil dieser Risikotopf natürlich vom Bauherren vorgegeben wird.
00:39:12: Das heißt welche Risiken in den gemeinschaftlichen Risiken drinnen sind und wie hoch die zu bewerten sind.
00:39:18: das wird und der Bewerten tut es die Firma dann aber auch wieder im Wettbewerb und dadurch habe ich natürlich wieder dieses Problem dass sich im Wettebewerbs irgendwas bepreisen muss wo genau dieser Druck dann wieder da ist.
00:39:32: Und wenn ich dann drüber komme über diese Zielkosten, dann falle ich sogar meine Zuschläge um und so weiter.
00:39:39: Wie siehst du diese Entwicklung?
00:39:40: Man ist als ein komplett anderen Weg gegangen der aus meiner Sicht der Fährste ist überhaupt und hat ja auch für den Bauherrn Früchte getragen weil ein gutes Projekt heraus gekommen ist zu dem Preis das ihr wolltet.
00:39:54: Und wie siehst Du die Entwicklung von Allianzmodellen wie Sie sagen wir herkömmlich bearbeitet werden?
00:40:02: Ja, was ist?
00:40:03: ohne jetzt da genau ein Projekt allein zu schauen?
00:40:07: Stelle ich da fest, dass man sich eben mit der Technik der Allianz und die PR-Projekten beschäftigt.
00:40:14: Und nicht mit diesem Kulturwechsel.
00:40:16: Wenn der Kulturwechsel passiert dann gibt es keine solchen Vertragsmodelle sondern es gibt gemeinsame Ziele also auch nicht monetäre Ziele.
00:40:26: Also wir hatten zusätzlich einen Topf bereitgestellt für Nichtmonitäreziele.
00:40:31: Also wir haben Qualitätsziel, wir haben miteinander vereinbart wie viele Nachbesserungstunden tolerieren wir.
00:40:40: Wir haben vielleicht banal, aber ein Steckenpferd von mir ist Pünktlichkeit oder ich habe verlangt oder hab mir miteinander vereinbarzt und wir haben nur vollständige Sitzungen in den Workshops und beginnen immer pünktlich.
00:40:55: also wir haben Topf bereitgestellt für Sitzungskultur.
00:41:00: Pro Sitzung, wo einer gefehlt hat wurde von top zehn Prozent abgezogen und pro verspätete ein Treffer der fünf Prozent.
00:41:09: Das ist aber streng!
00:41:12: Wir haben hundert Prozent ausbezahlt.
00:41:15: Sehr cool.
00:41:19: Also diese nicht monetären Ziele spielen eben auch eine wichtige Rolle in diesem Kulturwechsel.
00:41:26: Dass man eben weg von diesen Marschen denken kommt und wirklich best fordproject beginnt zu denken.
00:41:34: Wenn man Allianz dazu benutzt, ein bisschen Marketing zu treiben um auf kooperativen Bauherren zu spielen und dann die Risiken trotzdem alles an weiter schiebt, ja es gibt in der Schweiz auch so Modelle und Entwicklungen die sich auch
00:41:53: kooperatives
00:41:53: Bauen vorgeben.
00:41:56: aber wenn man genau Hinter die Kulisten schaut, dann versuchten sich die einzelnen Partner doch wieder zu bereichen.
00:42:04: Dann hat dieser Kulturwechsel nicht stattgefunden und das ist aus meiner Sicht das zentrale Element, dass die Baubrosche weiter dringend wird.
00:42:20: Absolut!
00:42:22: Mich würde noch interessieren, dieser Zuschlag der auf die Selbstkosten dann beaufschlagt wird nachdem er ja nicht im Wettbewerb entstanden ist oder kalkuliert werden musste.
00:42:36: Gab es da denn ordentliche Diskussionen?
00:42:39: Wie hoch der bei den verschiedenen Unternehmen sein darf und gab's auch Ausreißen im Vergleich zu den verschiedenen Unternehmern?
00:42:49: Also das ist jetzt schon ganz schön ordentlich, was du da beaufschlägst.
00:42:52: Wie ist dieser Prozess gelaufen?
00:42:54: und auch vielleicht nur an Worte zu die Gestehungskosten?
00:42:59: Auch dort war es sehr transparent und hat man darüber geschaut und gesagt, absolut fair, was ihr macht oder hat's da auch die eine oder andere Diskussion gegeben, wo wir gesagt haben also sorry!
00:43:10: Das ist jetzt aber nicht ganz plausibel.
00:43:13: Die Diskussion hat es gegeben, aber sehr marr.
00:43:18: marginal, weil eben diese Kulturwechsel stattgefunden hat.
00:43:23: Und jeder war bereit seine Kosten transparent zu deklarieren und auch für alle nachvollziehbar auf einer Zusammenarbeit Plattform wo alles immer dokumentiert wurde.
00:43:35: Die Zuschläge für Gemeinkosten und Risiko- und Gewinn die entstanden im Submissionsprozess wurden da dekleriert haben wir aber bewusst nicht bewertet sondern einfach so entgegengenommen.
00:43:47: Das war meine Haltung.
00:43:51: Ach, die haben Sie bereits euch angeben lassen im Zugmissionsplaner?
00:43:54: Ah okay,
00:43:56: das war aber nicht bestaulter.
00:43:58: War kein Auswahlkriterium weil ich gesagt habe wenn jemand Best for Project ist darf er auch zwei Prozent mehr Gewinn schreiben.
00:44:06: Also das interessiert mich dann wie nicht.
00:44:08: wenn jemand Kompetenz mitbringt ein Projekt dann wirklich Best For Project weiter zu entwickeln Dann ist die Einsparung größer, wenn er etwas mehr verdient hat.
00:44:19: Respektiv dann verdient er halt auch mehr zu verdienen dran und das war unsere Haltung.
00:44:27: diese Ansätze für Gemeinkosten und für Risikongewinn, die gegen je nach Gewerk ziemlich auseinander dass der Baumeister mit tiefstem Gewinn unterwegs ist, hat sich so entwickelt.
00:44:45: Das muss aus meiner Sicht überhaupt nicht so sein, aber als Baumeister hat man bei einer Marsche über drei Prozent schon ein schlechtes Genießen.
00:44:53: Auf Planer trifft das nichts zu und auf Austechnik auch nicht und wir wissen alle dass diese Marsche die Baumeisters Zielen eigentlich gar nicht reichen um weiter existieren oder unternehmen zu können.
00:45:05: Und deshalb war das nicht Bestandteil von den Verhandlungen über diese Zuschläge zu falschen.
00:45:11: Klar habe ich die Beurtheit Und mir meine Gedanken dazu gemacht.
00:45:18: Aber auch die war natürlich dann transparent, dass irgendwann an einem Workshop habe ich das aufgezeigt.
00:45:25: War meistens der drei Prozent als Techniker acht Prozent und war dann gespannt auf die Reaktion.
00:45:32: Keine!
00:45:34: Du hast einen Satz gesagt, bitte ja?
00:45:37: Die Kultur war schon so gefestigt, damit umgehen konnte.
00:45:43: Und dass ein Planer mit seinem Umsatzvolumen höhere Marschene erzählen muss, auch sein Unternehmer mit viel höheren Umsatz-Volumen das war für alle verständlich.
00:45:54: Sollte ja auch nachvollziehbar sein.
00:45:56: Du hast einen Satz gesagt den ich nochmal hervorheben möchte weil dieser eine Satz finde ich dein Mindset so extrem gut auf dem Punkt bringt.
00:46:06: du hast gesagt wenn ich jemanden habe der wo ich überzeugt bin, der Best for Project arbeitet.
00:46:12: Dann bringt mir das mehr auf der Baustelle als ein paar Prozent weniger Masche und das finde ich einen so intelligenten Satz.
00:46:24: Das kann ich gar nicht genug hervorheben.
00:46:27: Eine letzte Frage an dich Thomas!
00:46:30: Wir haben jetzt sehr viel über die Kultur gesprochen und wir haben auch viel darüber gesprochen Tour natürlich schwieriger entsteht, wenn dieser Marschenkampf mit dabei ist.
00:46:46: Glaubst du denn diesen Prozess den ihr vollzogen habt?
00:46:50: Mit Startworkshops, mit gemeinsamen Zielen zu erarbeiten, mit Werten zu er arbeiten das dann auch zu begleiten immer wieder einen Workshop machen und zu versuchen ein wirkliches Baustellenteam zu erzeugen?
00:47:03: Glaubst du denn, dass das unseren herkömmlichen Projekten den österreichischen Ö-Norm in Deutschland die VOB?
00:47:10: Was ist bei euch?
00:47:11: die normale Abwicklungsnorm oder vorgehensweise ist ja völlig durch.
00:47:16: Du weißt was ich meine!
00:47:18: Glaubt es dir dann, dass dieser Prozess der Teamentwicklung und der Kulturentwickling bei herkömlichen Projekte Auch einen entscheidenden Vorteil bringen würde?
00:47:29: oder ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein?
00:47:31: und die Kosten sind trotzdem wieder das Thema, was unser Best for Project Mindset verhindern wird?
00:47:38: Ich behaupte Bau mit IPA-PD-Allianz ist effizienter schneller günstiger und besser.
00:47:50: Das kann ich nicht wissenschaftlich belegen.
00:47:54: dass wir unser Projekt im normalen Abwicklungssystem für neun Millionen auch gebaut hätten, das wir eine L-Langemengelliste am Schluss gehabt hätten und uns noch Jahre mit der Elätigung beschäftigt hätten.
00:48:11: Und uns gestritten hätten und was wir da erledt haben keine Mängellistee am Schluss zeitgerechtfertigt, keine Kostenüberschreitung.
00:48:22: Ja... Das ist unschlussendlich!
00:48:26: liegt es, und mich haben Sie an diesem K.O.
00:48:30: Kongress gefragt ja was braucht denn damit Bauprojekte in Allianz oder in IPA abgewickelt werden?
00:48:38: Ja das braucht Mut!
00:48:41: Es braucht Mut der belohnt wird und es braucht Leute.
00:48:45: im vorherigen Podcast habe ich gesagt es braucht leute die sich getrauen ihre Kompetenzen zu überschreiten und sich auf das einzulassen.
00:48:56: Ich musste meinen Stiftungsrat auch überzeugen, die haben die Augenbrauen hochgezogen als ich ihn gezeigt habe.
00:49:03: Und es sind alles erfahrene Baumeister bei mir im Stiftungrat.
00:49:07: Baumeisters drei Prozentmarsche, Haustechnik acht Prozentmarche.
00:49:11: also sind wir Baumeisten dann so deppert?
00:49:13: Das ist das Angebot und das tragen Sie dazu bei.
00:49:17: und ich habe mich da durchgesetzt, hab dann irgendwann die Erschbundestützung gekriegt vom Stiftungsraum.
00:49:22: Die sind heute unheimlich staunt drauf dass wir am Campus das so umgesetzt haben und vorgezeigt haben und im Schaufenster der Schweizer Bauwirtschaft stehen.
00:49:34: Ich hatte es nicht ohne Grund getan hier am Campus.
00:49:39: Wir bilden die Leute für die Zukunft aus.
00:49:43: Solche Abwicklungsmodelle werden die Zukunft sein.
00:49:46: Allianz, das einzige Waren der Zukunft ist, würde ich nicht behaupten.
00:49:51: Vielleicht gibt es kreative Köpfe die noch was Ähnliches oder etwas Besseres entwickeln.
00:49:56: aber wir und deshalb ist Allianze, Bauplan im Allianzen bei unseren Führungslehrgängen ein Thema in der Ausbildung von Bauführen Baumeistern.
00:50:07: Wir haben auch unter dessen ein CIS-Allianz unterwegs indem Bauherrenplaner und Unternehmer entsprechend darauf vorbereiten, wie einem Allianzmodell mitgearbeitet wird.
00:50:23: Ja als Ausbildungszentrum war das mit ein Hintergrund der Bauwirtschaft auch zu zeigen aber auch die Leute dazu auszubilden dass sie künftig die Kompetenz dazu haben für eine Bauwirtschaft die nicht permanent streitet sondern streitet um gleiche Ziele zu erreichen.
00:50:43: Sensational und ich bin extrem beeindruckt, es macht alles insgesamt Sinn.
00:50:48: Es ist total rund was du erzählst und unter diesen Rahmenbedingungen kann ich mir auch vorstellen das Bauen wieder Spaß macht.
00:50:55: Lieber Thomas!
00:50:57: Das war ein wahnsinnig spannendes Gespräch.
00:50:58: vielen vielen Dank für deine Zeit.
00:51:00: Ich habe sehr gut verstanden wie Projektallianzen funktionieren und funktionieren können Und bei mir, bei den Interviews haben meine Gäste immer das letzte Wort und ich lade dich dazu ein, dass du eine Utopie der Baubrosch in einem Vorausblick von zehn bis fünfzehn Jahren zeichnest.
00:51:22: Wie werden wir uns entwickeln?
00:51:24: Wie sollten wir uns entwickelt?
00:51:25: was braucht es, dass wir in zehn bis fifteen Jahren als Baubranche wirklich gesund schlagkräftig und angesehen dastehen?
00:51:35: Ich glaube es braucht diesen Kulturwechsel im Bewusstsein, dass der nicht einfach mit einem Kippschalter zu bewerkstelligen ist.
00:51:42: Dazu braucht das Vorbilder und dazu braucht es Leute die Mut beweisen.
00:51:47: und die stellen in der Schweiz fest viele öffentliche Projekte, öftliche Bauherren beschäftigen sich im Moment sehr weit.
00:51:55: Die haben schlichtweg die Nase gestrichenvoll von intransparenten Nachträgen.
00:52:03: Das führt auf der anderen Seite ja dazu, dass man es nicht permanent absichert und eben keinen Mut hat, mal seine Kompetenzen zu überschreiten.
00:52:11: Also da braucht's das Bewusstsein, die jetzt diese Kultur sich verändern muss – du hast eingangs gesagt oder die Vertrauenskultur war vor fünfzig Jahren auf dem Bau wahrscheinlich ziemlich anders, mich hat jemand auch nach einem Vortrag wo ich Allianz vorgestellt habe, gesagt ja das ist ja wieder wie vor fünfzig Jahren einfach und dass es nicht ganz so falsch betrachtet.
00:52:42: Und wenn ich daran denke meine erste berufliche Station Kleine Unternehmung landwirtschaftlicher Bau in Schweineschein Jauhi Gruben da hab' ich vor vierzig oder vor fünftig Jahren glaube ich ziemlich viel in Allianze gewalt mit dem Landwirt zusammen völlig transparent selbstkostende klariert.
00:53:04: er hat seine stunden verrechnet zwar gar nicht so viel anders und ich glaube was ich mitgehen kann mut haben das auszuprobieren.
00:53:16: wer den virus mal in seinen blutbahnen hat der kommt nicht mehr davon weg.
00:53:22: und ich kann eines sagen ich habe während diesem ganzen projekt einen entscheidenden fehler gemacht denn werde ich nie mehr tun.
00:53:32: Ich habe gleich neben meinem Büro das nächste Bauprojekt unterwegs, jetzt vor einem Monat haben die Rohbauarbeiten begonnen.
00:53:41: Ich habe damals entschieden bevor wir das erste Alliance-Projekt nicht ausgewertet haben machen wir kein zweites und haben dieses zweite Projekt im traditionellen Modell am Laufen.
00:53:54: und es ist richtig übel damit zu arbeiten zu müssen.
00:53:59: Es ist wieder wie in der alten Zeit Wir streiten, wir diskutieren.
00:54:04: Ja, Termine nicht ein.
00:54:08: Es ist ein Desass.
00:54:09: Es wird auch fertig und es wird am Schluss auch gut aussehen.
00:54:14: Aber ja, es macht keinen Spaß!
00:54:17: Und so gewinnen wir auch keinen Berufsnachwuchs und können diesen auch nicht begeistern und schon gar nichts zu Fans machen.
00:54:27: Vielen Dank für deine Zeit, Lieber Thomas.
00:54:30: Sehr gerne!
00:54:32: Und ich komme gerne wieder, weil er Österreich ist.
00:54:35: Ich liebe Kaisersmann!
00:54:40: Bekommst du, bekommst Du!
00:54:41: Danke dir vielmals!
00:54:43: Danke und tschüss!